Nachrichten aus der Forschung

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

BioEconomy Cluster – Wertschöpfung aus Biomasse

Der Cluster BioEconomy in Mitteldeutschland wurde heute in Berlin vom parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel als als einer von fünf Siegern im dritten Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet.

Der mitteldeutsche Cluster BioEconomy konnte sich erfolgreich gegenüber anderen Mitbewerbern im Spitzencluster-Wettbewerb durchsetzen und überzeugte die Jury mit seinem zukunftsorientierten Konzept.

»Unser Kernziel ist die nachhaltige Wertschöpfung aus Non-food-Biomasse zu maximieren, indem wir daraus neuartige Werkstoffe und Materialien sowie Chemieprodukte und Energie herstellen“, erklärt Prof. Thomas Hirth, wissenschaftlicher Koordinator des Clusters.

Ein clusterübergreifendes Stoffstrommanagement sowie die Entwicklung, Skalierung und industrielle Umsetzung von Produktionsverfahren ermöglichen die Optimierung der Wertschöpfung aus Biomasse.

 

Der Wettbewerb und die Gewinner

Die fünf durch eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Andreas Barner, dem Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH, ausgewählten Cluster erhalten vom BMBF über fünf Jahre bis zu 40 Millionen Euro für die Umsetzung ihrer Strategie. Die insgesamt 15 geförderten Spitzencluster der drei Wettbewerbsrunden erhalten insgesamt 600 Millionen Euro. Dazu kommen Mittel der beteiligten Unternehmen in gleicher Höhe. Damit werden 1,2 Milliarden Euro zusätzlich in den Innovationstandort Deutschland investiert.