Presseinformationen

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

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  • Schad- und Spurenstoffe aus Abwasser entfernen

    sickerwasserproben

    Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat gemeinsam mit europäischen Partnern Verfahren entwickelt, um schwer abbaubare Schadstoffe im Abwasser effizient abzubauen. Diese Verfahren erzeugen reaktive Spezies, mit denen sich selbst hoch belastetes Deponiesickerwasser reinigen lässt. Polymere Adsorberpartikel wiederum können selektiv auch solche Schadstoffe entfernen, die in nur geringer Konzentration vorliegen. Die Verfahren zeigt das Fraunhofer IGB vom 23. bis 26. April 2013 auf der Messe Wasser Berlin.

  • Wertvoller Rohstoff Gülle

    In dem von der EU geförderten Projekt BioEcoSIM wollen 15 Partner aus fünf Ländern unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB Gülle zu organischen Bodenverbesserern und mineralischen Düngesalzen aufarbeiten. Der Gesamtprozess nutzt energieeffiziente Technologien und arbeitet nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft.

  • Herzmuskelzellen aus Vorläuferzellen hergestellt – Hoffnung für Herzinfarktpatienten

    Durchbruch in der Herzstammzellforschung: Ein Forscherteam um Professor Katja Schenke-Layland vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart hat erstmals Oberflächenmarker gefunden, mit denen sich lebende, funktionale kardiovaskuläre Vorläuferzellen der Maus identifizieren und isolieren lassen. Zugleich gelang es dem Team, dass sich diese kardiovaskulären Vorläuferzellen (CPCs) aus induziert-pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) bilden. Aus diesen CPCs entwickelten sich alle im Herz vorkommenden Zellen. In der Maus integrierten sie sich in das Herz.

  • Kraftstoff aus Marktabfällen

    Inbetriebnahme

    Abfälle von Großmärkten sollen künftig energetisch genutzt werden: Im Verbundprojekt EtaMax haben Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Demonstrationsanlage realisiert, mit der sich welkes Gemüse und matschiges Obst vergären lassen. Das entstehende Biogas wird aufgereinigt und der Methananteil erhöht. Es steht so als Kraftstoff für Autos zur Verfügung. Am 25. Oktober 2012 nehmen die Projektpartner die Anlage gemeinsam mit Minister Untersteller auf dem Gelände des EnBW-Heizkraftwerks in Stuttgart-Gaisburg in Betrieb.

  • Kraftstoff aus Marktabfällen

    Einweihung der EtaMax-Demonstrationsanlage in Stuttgart-Gaisburg am 25. Oktober 2012

    In dem vom BMBF geförderten Forschungsvorhaben »EtaMax« zeigt das Fraunhofer IGB gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Energiewirtschaft, Automobil- und Anlagenbau, wie Biogas aus Abfällen des Stuttgarter Großmarkts gewonnen, aufbereitet und genutzt werden kann. Am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 um 12:30 Uhr, nehmen die Projektpartner die EtaMax-Demonstrationsanlage auf dem Gelände des EnBW-Heizkraftwerks in Stuttgart-Gaisburg mit 100 geladenen Gästen in Betrieb. Ehrengast ist Umweltminister Franz Untersteller.

  • Neues Laborgebäude für Fraunhofer-Projektgruppe BioCat in Straubing

    biocat-neubau

    Die zum Fraunhofer IGB gehörende Projektgruppe BioCat trägt mit neuen katalytischen Verfahren zu einer nachhaltigen Rohstoff- und Energieversorgung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe bei. Am 11. Oktober 2012 feiert sie die Einweihung ihres neuen Laborgebäudes in der Straubinger Schulgasse.

  • Plattformchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen – im industriellen Maßstab

    Bundeskanzlerin besucht Fraunhofer CBP im Spitzencluster BioEconomy

    Dr. Moritz Leschinsky erklärt den Lignocellulose-Aufschluss.

    Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Ehrengast der Festveranstaltung »Mit Bioökonomie die Zukunft gestalten« zur Eröffnung des Fraunhofer CBP am 2. Oktober 2012 in Leuna mit 350 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

  • Holz gänzlich in seine Bestandteile zerlegt

    Aufgeschlossenes Buchenholz

    Erdöl wird knapp. Forscher versuchen daher, erdölbasierte Produkte wie Kunststoffe durch solche aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen. Als Rohstoff können Holzabfälle dienen, die in Lignin und Zellulose aufgetrennt werden. In einer Pilotanlage soll diese Auftrennung nun in großem Maßstab laufen. Eröffnet wird die Pilotanlage am 2. Oktober, als Teil des Neubaus des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CPB in Leuna.

  • Schmierstoffe aus Pflanzenöl

    Zellen des Brandpilzes Ustilago maydis

    Unabhängigkeit vom Erdöl ist der Traum vieler rohstoffarmer Länder. Doch das schwarze Gold nimmt nach wie vor nicht nur eine dominante Rolle als Energieträger, sondern auch als Material für die chemische Industrie ein. Um das zu ändern, haben Forscher das Projekt »Integrierte BioProduktion« gestartet. Im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna beginnt ab Anfang Oktober die Herstellung von Epoxiden aus heimischen pflanzlichen Ölen im Pilotmaßstab. Die chemischen Zwischenprodukte dienen zur Herstellung von Schmierstoffen, Tensiden oder Emulgatoren.

  • Multitalent Enzym – hergestellt im großen Maßstab

    Die neue Fermentationsanlage des Fraunhofer CBP.

    Enzyme entfernen Flecken aus unserer Wäsche, bleichen Papier und helfen beim Bierbrauen. Kurzum: Sie ermöglichen viele industrielle Prozesse. Gewonnen werden die Enzyme vielfach aus Früchten. Fällt die Ernte jedoch zu knapp aus, kann es Engpässe geben. Forscher entwickeln daher Verfahren, um die Enzyme mikrobiologisch herzustellen. Eine Multifunktionsanlage, die nun in Leuna eröffnet wird, soll helfen, die neuen Verfahren an industrielle Maßstäbe anzupassen.

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