Unter Benetzung wird die Ausbildung einer Grenzfläche zwischen einer Flüssigkeit und einem Festkörper verstanden. Sie wird bestimmt durch die Oberflächenspannung der Flüssigkeit und die Oberflächenenergie des Festkörpers. Benetzungseigenschaften entscheiden darüber, wie gut oder schlecht eine Flüssigkeit auf einer festen Oberfläche haftet und sich ausbreitet.
Anwendungen und Technologien
Für die Einstellung der Benetzungseigenschaften von Kunststoffen und Textilien, beispielsweise für hydrophile oder hydrophobe Ausrüstungen sowie die Anfärbbarkeit bei kunstfaser- und naturfaserbasierten Textilien, setzen wir am Fraunhofer IGB vorrangig die Plasmatechnik ein. Zwar ist dies auch nasschemisch möglich, doch die entsprechenden Bearbeitungshilfsstoffe (Chromschwefelsäure) lassen sich nur unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen und mit umfassenden Entsorgungsmaßnahmen einsetzen. Plasmen bieten unschlagbare Vorteile für beinahe alle Kunststoffe, selbst bei der Bearbeitung von Polymeren auf Fluorkohlenstoffbasis (z. B. Teflon®).
Zusammenarbeit
Mit unserem Know-how entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen für die Bedarfe unserer Kunden. Gerne erfahren wir bei einem ersten persönlichen Gespräch von Ihren Wünschen und beraten wir Sie zu unserem individuell abgestimmten Leistungsangebot.