Barriereschichten bilden eine wirksame Sperre gegen abzuschirmende Verbindungen, beispielsweise Gaspermeationsbarrieren für Sauerstoff, Barrieren gegen Wasserdampf oder Chemikalien.
Einsatzbereiche für Barriereschichten.
Barriereschichten auf Verpackungen schützen Lebensmittel, Kosmetika oder pharmazeutische Wirkstoffe vor Oxidation oder Austrocknen. Die Packmittel liegen hierbei häufig als Folien, Flaschen, Kanister und dergleichen vor. Je nach Anforderungsprofil reicht als Barriereschicht eine metallische (Aluminium-)Bedampfung aus, oder aber es werden transparente Einzelschichten (Monolagen) oder Mehrlagenschichtsysteme aufgebracht. Die Plasmatechnik liefert hierbei hochvernetzte organische und anorganische Schichten, die zudem stabil an die Oberflächen angebunden sind.
Auch elektronische Bauteile, etwa in Implantaten, müssen eingekapselt werden, damit sie einerseits vor der korrosiven Wirkung des Körpermediums geschützt werden und andererseits keine Stoffe in das Gewebe freisetzen können.
Ein Schwerpunkt des Fraunhofer IGB liegt derzeit auf der Entwicklung von Hochbarriereschichten für Sauerstoff, wie sie unter anderem selbst bei OLEDs (organic light emitting diodes) oder in der Photovoltaik benötigt werden.
Zusammenarbeit
Am Fraunhofer IGB entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern maßgeschneiderte Lösungen für optimale Barriereeigenschaften von Produkten – von der Entwicklung bei uns im Labor bis zur Umsetzung im Unternehmen.
Wir entwickeln Barriereschichten für:
- Gase (z. B. Sauerstoff) und Dämpfe (z. B. Wasserdampf)
- Aroma- und Geruchsstoffe
und kombinieren Barriereschichten mit folgenden Eigenschaften:
- antiadhäsiv
- antimikrobiell
- abriebfest
- Korrosionsschutz