Oberflächenmodifikation

Die Interaktion eines Materials mit seiner Umgebung wird bedeutend von dessen Oberflächenchemie und -topographie bestimmt. Insbesondere bei der Entwicklung von Biomaterialien – Materialien, die für den direkten Kontakt mit biologischen Systemen wie Körperflüssigkeiten, Geweben oder Zellen geeignet sind – trägt die Grenzfläche entscheidend zur Leistung des Materials bei. Am Fraunhofer IGB verfügen wir über eine breite Vielfalt an Technologien und Verfahren, um die Oberflächen von Materialien für ihr Einsatzgebiet maßzuschneidern. Wir entwickeln biofunktionale Oberflächen-Ausrüstungen von antimikrobiell bis zelladhäsiv.

Ihre Herausforderung

Sie benötigen Oberflächen, die eine bestimmte Anforderung oder Funktion im Kontakt mit biologischen Systemen erfüllen.

 

Unsere Expertise: Biokompatible, biofunktionale oder bioinerte Oberflächen

Wir funktionalisieren oder beschichten Oberflächen oder tragen Kontaminationen ab.

Einstellbare Oberflächeneigenschaften

  • biokompatibel
  • biofunktional
  • antithrombogen
  • bioabbaubar
  • antimikrobiell
  • reibmindernd
  • die unspezifische Proteinadsorption reduzierend
  • zellattraktiv / zellsteuernd
  • wirkstofffreisetzend    

 

Unser Angebot: Oberflächenmodizierung

Wir unterstützen Sie gerne in der Konzeption, mit unseren labortechnischen Kompetenzen, Beratung und Analytik.

  • Funktionalisierung
    • Aktivierung von Oberflächen und Einführung von chemisch reaktiven Gruppen über Plasmaverfahren
  • Biofunktionalisierung
    • Ankopplung von Biomolekülen
    • Zellbesiedelung
  • Beschichtungen
    • Auftrag von Funktionsschichten auf 2D- und 3D-Oberflächen im Vakuum und nasschemisch
    • Strukturierung von Oberflächen
  • Sterilisationsverfahren
    • Plasmaverfahren zur Reinigung, Sterilisation und Pyrogenentfernung von Oberflächen