Partikuläre Materialien

Nanopartikel mit einem Durchmesser im Bereich von 50 bis 300 Nanometern werden am Fraunhofer IGB aus organischen und anorganischen Materialien hergestellt. Forschungsschwerpunkte sind das Design maßgeschneiderter Nanopartikel als Trägersubstanzen für Biotechnik und Medizin sowie zur Abtrennung (Anreicherung) von gering konzentrierten Wertstoffen oder Stör-/Schadstoffen.

Darüber hinaus haben wir eine Reihe von Drucktechniken etabliert, um in der Fläche oder dreidimensional Strukturen zu erzeugen. Für die Verarbeitung vielfältiger Funktionskomponenten wie Hydrogele, Nanopartikel, Proteine und leitfähige Materialien für den Einsatz in zahlreichen Anwendungen entwickeln wir geeignete Tintenformulierungen.

Forschungsthemen

 

Kern-Schale-Partikel für Chemie und Umwelt

Kern-Schale-Partikel vereinen die Funktionalitäten des Partikelkerns und der Partikeloberfläche. Bei der Herstellung liegt unser Augenmerk auf der Gestaltung der Oberfläche, etwa durch Anbindung biologischer Moleküle als Rezeptoren. Zusätzliche Funktionen des Kerns sind z.B. durch Farbstoffbeladung oder Magnetisierbarkeit.

 

Wirkstoffformulierungen

Eine Herausforderung ist der gezielte Transport von Wirk- oder Effektstoffen in den Zielort. Zellmembranen sind dabei die wichtigsten Barrieren. Auch werden Wirkstoffe im Körper falsch verteilt bzw. verändert. Ein Weg diese Nachteile zu umgehen, besteht in der Herstellung von partikulären Wirkstoffformulierungen, bei denen der Wirkstoff in eine polymere Hülle oder Matrix eingebunden vorliegt.

 

Druckverfahren und Tintenformulierung

Unter den etablierten Drucktechniken bietet der Inkjet-Druck eine hochattraktive Technik, um in der Fläche oder dreidimensional Strukturen zu erzeugen, die zuvor am Rechner entworfen werden. Am Fraunhofer IGB werden Tintenformulierungen für die Verarbeitung vielfältiger Funktionskomponenten wie Hydrogele, Nanopartikel, Proteine und leitfähige Materialien erarbeitet.