PreserveWine

Konservierung von Wein ohne Sulfite

Weinfässer

Rotwein im Fass beim Projektpartner Tenute dei Vallarino, Italien.

Für die Konservierung von flüssigen Lebensmitteln wie Fruchtsäften oder Wein setzen wir die Druckwechseltechnologie in einem kontinuierlichen Verfahren um und untersuchen die Auswirkung der Prozessparameter auf verschiedene Produkte. In dem von der EU geförderten Projekt PreserveWine wird die Druckwechseltechnologie als Alternative zur Zugabe des Konservierungsstoffs Schwefeldioxid in verschiedenen Prozessschritten der Weinherstellung untersucht und in Zusammenarbeit mit der Firma Edecto GmbH und weiteren europäischen Partnern weiterentwickelt.

Projektinformationen

Projekttitel

PreserveWine – Non-thermal process to replace use of sulphites and other chemical preservatives in European wines to meet new European Directive

 

Zuwendungsgeber

EU

 

Projektlaufzeit

Dezember 2012 – Januar 2013

 

Koordinator

  • Fraunhofer IGB

 

Kooperationspartner

  • edecto GmbH Dresden, Germany
  • Statiflo International Ltd, United kingdom
  • Maag Pump Systems AG, Switzerland
  • SensoTech GmbH, Germany
  • Heckmann Polska Produkcja Metalowa Maszyn SP.z.o.o., Poland
  • Azienda Agricola Tenute Dei Vallarino S.r.l., Italy
  • Societe Civile Agricole Chateau Guiraud, France
  • Comite de la communaute economique europeenne industries commerce vins vins aromatises vins mousseux vins liqueur produits vigne aisbl, Belgium
  • Ateknea Solutions Catalonia, S.A., Spain
  • L'ADERA, France

Ergebnisse

Batch-Anlage

Batch-Anlage zur Behandlung von Getränken mit der Druckwechseltechnologie.

Ziele des Projekts sind sowohl die Inaktivierung von Mikroorganismen nach der alkoholischen und malolaktischen Gärung als auch der Schutz des Weins gegen Oxidation durch eine inerte Atmosphäre. Für erste Tests mit Wein wurde eine Batch-Anlage gebaut.

Derzeit wird das Verfahren in Kooperation mit dem Institut des Sciences de la Vigne et du Vin in Bordeaux mit Wein validiert. Dabei werden verschiedene Parameter wie Temperatur, Retentionszeit, Gastyp und die Auswirkung auf Wein-relevante Hefen (z. B. Saccharomyces cerevisiae) und Bakterien (z. B. Lactobacillus sp.), aber auch physikalisch-chemische und sensorische Eigenschaften des Produkts untersucht.

Eine kontinuierliche Anlage für die spezifische Anforderung der Weinproduzenten wurde konzipiert und wird derzeit gebaut. Das Verfahren wird anschließend in weiteren Versuchen für die Anwendung in der Weinproduktion optimiert und mit Rot- und Weißwein von Anwendern in Italien und Frankreich validiert.

In Rahmen unserer Aktivitäten wird der Gesamtprozess von der Produktentwicklung, Verarbeitung und Stabilisierung bis zur Anlagentechnik unter Berücksichtigung gängiger GMP-Standards (good manufacturing practice) und Risikoanalysenverfahren wie HACCP (hazard analysis and critical control points) analysiert und validiert.

Förderung

Wir danken der Europäischen Union für die Förderung des Projekts im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms (RP7/2007-2013), Finanzhilfevereinbarung Nr. 262507.

 

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