Ecowama

Ökologisch effizientes Wassermanagement in der Fertigungsindustrie

Die Prozess-und Abwässer der metall-und kunststoffverarbeitenden Industrie, vor allem im Bereich der Metall-und Kunststoff  Galvanisierung sind reich an organischer Fracht, Salzen,  Schwermetallen wie Nickel, Kupfer, Zink und Edelmetallen sowie Ölen und Fetten. In dem von der EU geförderten Projekt ECOWAMA »ECO-efficient management of water in the manufacturing industry«  entwickelt ein Projektkonsortium mit Partnern aus Forschung und Industrie unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart ein effizientes und kostengünstiges Verfahren zur elektrochemischen Behandlung dieser Abwässer mit dem Ziel der Rückgewinnung der Wertstoffe und deren Wiederverwendung im Produktionsprozess. Vor allem die Metalle stellen in Zeiten steigender Weltmarktpreise einen nicht unerheblichen Wertstoff dar. Gleichzeitig soll auch der bei der Elektrolyse des Wassers entstehende Wasserstoff zur Versorgung der Anlage mit elektrischer Energie genutzt werden.

Ecowama

Projektinformationen

Projekttitel

Ecowama –  ECO-efficient management of WAter in the MAnufacturing industry

 

Projektlaufzeit

Oktober 2012 – September 2016

 

Kooperationspartner

  • Fraunhofer IGB (Deutschland), Koordination
  • Acondicionamiento Tarrasense Associacion – LEITAT (Spanien)
  • E.R.S. ‐ Steuerungstechnik ‐ GmbH & Co. KG (Deutschland)
  • HyGear B.V.(Niederlande)
  • Hidroquimia Tractaments i Quimica Industrial SLU – HIDRO (Spanien)
  • Association pour la Recherché et le Development des Methodes et Processus industriels – ARMINES (Frankreich)
  • Knowledge Innovation Market S.L. – KIM (Spanien)
  • Eilenburger Elektrolyse‐ und Umwelttechnik GmbH (Deutschland)
  • Saxonia Galvanik GmbH (Deutschland)
  • AQON Water Solutions GMBH (Deutschland)
  • TMW SA (Frankreich)

Förderung

Die Forschungsarbeiten, die zu Ergebnissen in diesem Projekt führen, werden gemäß der Finanzhilfevereinbarung Nr. 308432 im Zuge des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union (RP7/2007-2013) gefördert.

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