Prozessentwicklung

Im Fokus unserer Forschung und Entwicklung zur Reinigung industrieller Prozess- und Abwässer stehen innovative Technologien. Wir entwickeln daher prozesstechnisch energieoptimierte Verfahren, erarbeiten Lösungen für die Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme und berücksichtigen bei der Implementierung, dass sich Anlagen in Abhängigkeit von der Auslastung des Stromnetzes steuern lassen. Aus diesen Faktoren resultiert direkt auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Prozesse, sodass mit unserem Ansatz ökologische und ökonomische Anforderungen gleichermaßen erfüllt werden.

Referenzprojekte

demEAUmed – Demonstration integrierter Technologien für sichere, geschlossene Wasserkreislaufsysteme in touristischen Einrichtungen im Mittelmeerraum

Laufzeit: Januar 2014 – Juni 2017

Das Projekt demEAUmed beschäftigt sich mit innovativen Ideen für einen optimalen und sicheren geschlossenen Wasserkreislauf im Euro-mediteranen Touristeneinrichtungen. Ziel ist die Reduzierung des Frischwasserverbrauchs in Hoteleinrichtungen, Grün- und Erholungsanlagen, durch alternative Wasserquellen wie behandeltes Grundwasser, Regenwasser sowie Wiederaufbereitung von Schmutzwasser.

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OxFloc – Integrierte Wasseraufbereitung über ein einstufiges oxidativ-adsorptives Verfahren

Laufzeit: September 2013 – Dezember 2015

Das EU-Projekt OxFloc beschäftigt sich mit der Wasseraufbereitung, wobei hier in einem integrierten Ansatz über ein einstufiges oxidativ-adsorptives Verfahren gefährliche Substanzen abgebaut und entfernt werden sollen. Dadurch sollen in Zukunft nicht nur Betriebskosten der Abwasseraufbereitung gesenkt, sondern ein weitreichender Nutzen für die Umwelt erzielt werden.

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NANOFLOC – Elektroagglomeration und Abtrennung von synthetischen Nanopartikeln aus Prozess- und Abwässern der Oberflächenbeschichtung

Laufzeit: Januar 2013 – Dezember 2014

Die schnelle Markteinführung von Produkten mit synthetischen Nanopartikeln (ENP, Engineered Nanoparticles), unter anderem bei der Farben- und Lackindustrie, hat Bedenken über deren Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt aufkommen lassen. Die Wissenschaftler vom EU-Projekt »NANOFLOC« entwickeln eine Technologie, die Nanopartikel mit Hilfe der Elektroagglomeration vergleichsweise kostengünstig entfernt.

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RAZone – Entwicklung einer nachhaltigen und kostengünstigen Technologie zum Management der Wasserqualität in Aquakulturen

Laufzeit: Dezember 2012 – November 2014

Im EU-Projekt RAZone möchten wir die Produktivität von Aquakulturen verbessern sowie Risiken, die mit der Anwendung von Ozon bei der Aufbereitung von im Kreislauf geführtem Wasser verbunden sind, minimieren.

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OilEClear – Kompakte und vollautomatische Aufbereitungsanlage auf Basis der Elektrokoagulation zur Abtrennung von emulgiertem Öl aus Abwässern von Schiffen und Bohrinseln

Laufzeit: November 2012 – November 2014

Im EU-Projekt OilEClear haben wir das Ziel, auf Basis der Elektrokoagulation eine zuverlässige, kompakte und vollautomatische Aufbereitungsanlage zur Abtrennung von emulgierten Öl aus Bilgenwasser (Schiffe) und aus Abwässern aus Bohrninseln zu entwickeln.

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NAWADES – Wasserentsalzung mit Nanotechnologie

Laufzeit: Oktober 2012 – September 2016

Ziel des von der EU geförderten Projekts NAWADES ist die Erforschung, Auslegung, Herstellung und Erprobung eines neuen Konzepts zur Meerwasserentsalzung mit Membranen.

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ECOWAMA – Ökologisch effizientes Wassermanagement in der Fertigungsindustrie

Laufzeit: Oktober 2012 – September 2016

In dem von der EU geförderten Projekt ECOWAMA »ECO-efficient management of water in the manufacturing industry« entwickelt ein Projektkonsortium mit Partnern aus Forschung und Industrie unter der Leitung des Fraunhofer IGB ein effizientes und kostengünstiges Verfahren zur elektrochemischen Behandlung dieser Abwässer mit dem Ziel der Rückgewinnung der Wertstoffe und deren Wiederverwendung im Produktionsprozess.

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REWAGEN – Abwasserreinigung mit Wasserstoff- und Energierückgewinnung in der Molkereiindustrie

Laufzeit: Juni 2012 – Mai 2016

Im EU-Projekt REWAGEN »Electrochemical WAter treatment system in the dairy industry with hydroGEN REcovery and electricity production« entwickelt ein europäisches Projektkonsortium mit Partnern aus Forschung und Industrie unter der Leitung des Fraunhofer IGB ein mehrstufiges Verfahren zur effizienten elektrochemischen Behandlung von Prozess- und Abwässern aus der milchverarbeitenden Industrie.

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ConductMem – Leitfähige Membran als oxidative Oberfläche zur Vermeidung von Biofilmen und Ablagerungen

Laufzeit: November 2011 – Oktober 2013

Das EU-Projekt ConductMem zielt auf die Entwicklung eines Systems, in dem die Ausbildung eines Biofilms durch keimtötende oxidative Substanzen dauerhaft vermieden wird. Die oxidativen Substanzen sollen dabei von der Filtermembran selbst elektrolytisch erzeugt werden.

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CleanLeachate – Aufbereitung von Deponiesickerwasser

Laufzeit: Dezember 2010 – November 2011

Beim Zerfall der auf Mülldeponien gelagerten Abfälle entsteht Deponiesickerwasser. Dieses darf nicht in die Umwelt gelangen, da es gesundheitsschädliche Substanzen in erheblicher Konzentration enthält. In diesem Projekt wird ein oxidatives Behandlungsverfahren (AOP) mit einer neuartigen, für Deponiesickerwasser optimierten Elektrolysezelle entwickelt.

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ADOXPOL – Industrielle Abwasserreinigung mit Ozon

Laufzeit: September 2005 – März 2008

Das Fraunhofer IGB entwickelt gegenwärtig im Rahmen eines EU geförderten Projektes zusammen mit europäischen Partnern aus Industrie und Forschung eine Technologie zur effizienten und kostengünstigen Reinigung von industriellen Abwässern. Durch die Kombination von Flotation und Oxidation in einem Prozessschritt können die Vorzüge beider Technologien genutzt und weitere Vorteile durch die Synergie erreicht werden.

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Entfärbung von organischen Farbstoffen durch anodische Oxidation

Im Hinblick auf die Aufbereitung realer Abwässer aus der Textilindustrie wurden in orientierenden Versuchen ein molekular gelöster organischer Farbstoff und ein feinpartikulärer organischer Farbstoff zu mehr als 90 Prozent abgebaut – bis die Flüssigkeiten dem menschlichen Auge farblos erschienen. Die Studie umfasste auch die Ermittlung der energieeffizientesten Prozessparameter sowie eine vergleichende Charakterisierung der Abbauprodukte.

Reduktion der Kontamination von Kühlschmierstoffen mit Ultraschall/Ozon

In verschiedenen Projekten haben wir die Verlängerung der Standzeit von Kühlschmierstoffen ohne toxische Chemikalien und die Verbesserung ihrer Qualität anvisiert. Hierzu wurden neue physikalische Technologien wie fokussierte Ultraschallkavitation, die Anwendung gepulster elektrischer und elektromagnetischer Felder sowie sonochemische und nassoxidative Verfahren untersucht.

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