Kommunale und industrielle Kläranlagen

Optimierung von Kläranlagen durch Systemanalyse

Das Fraunhofer IGB verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung von aeroben und anaeroben Reinigungsprozessen für kommunale und industrielle Kläranlagen. In zahlreichen Projekten wurden durch systematische Analyse und spezifische Messungen Prozesse wie Nitrifikation, Denitrifikation oder die Biogasproduktion verschiedener Kläranlagen, aber auch deren Gesamtbetrieb, wesentlich verbessert. Dadurch konnten kostenintensive Umbaumaßnahmen vermieden werden.

Der Lösungsansatz des Fraunhofer IGB beginnt mit der sorgfältigen Auswertung der Betriebstagebücher. Hierbei bestimmen wir nicht nur die üblichen Auslegungsparameter, sondern analysieren die Funktion der Kläranlage durch prozessorientierte Vorgehensweisen und Darstellungsformen auch in allen Teilbereichen der Anlage. In vielen Fällen ist zusätzlich ein spezifisches Messprogramm durchzuführen, mit dessen Hilfe wir die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Reinigungsstufen bestimmen. Auf diese Weise können individuelle Lösungen gefunden werden, welche die Kläranlagen kostengünstig auf den Stand der Technik bringen und die Leistung der Kläranlage den gesetzlich vorgeschriebenen Werten anpassen. Diese Vorgehensweise hat sich vielfach bewährt, da kostenintensive Erweiterungen von Kläranlagen unnötig wurden.

Biologische Verfahren werden um weitere Verfahren ergänzt, wenn es beispielsweise darum geht, auch anorganische Stoffe wie Phosphate oder Ammoniumsalze aus Abwasser zurückzugewinnen.

Referenzprojekte

Kosteneinsparung bei Erweiterung der Kläranlage Tauberbischofsheim

Vielen Kläranlagen fehlen noch die technischen Einrichtungen für die Stickstoff-Eliminierung. Im hier vorgestellten Beispiel konnte die kommunale Kläranlage der Stadt Tauberbischofsheim die geforderten Einleitwerte für Ammonium- und Gesamtstickstoff nicht zuverlässig einhalten.

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Verhinderung der Schaumbildung im Faulturm der Kläranlage des AZV Heidelberg

Das Fraunhofer IGB stellte fest, dass filamentöse Mikroorganismen den Schaum verursachen. Als Ursache für das saisonale Auftreten der fädigen Mikroorganismen wurde der Sauerstoffeintrag in die vermeintlich anoxische Denitrifikationszone erkannt. Durch geeignete Maßnahmen konnte die Entstehung der fädigen Organismen deutlich reduziert und somit die Schaumbildung vermindert werden.

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