Wassercheck: Analyse von Trinkwasser

Der Wassertest für jeden Haushalt: Analysieren Sie Ihr Trinkwasser!

Trinkwasser wird in Deutschland sehr sorgfältig untersucht. So ist sichergestellt, dass nur Wasser höchster Qualität die Wasserwerke verlässt. Wie gut die Qualität des Trinkwassers ist, das in den Haushalten aus dem Wasserhahn kommt, untersuchen wir im Rahmen einer deutschlandweiten Studie. Denn Leitungen und Armaturen können beispielsweise eine Belastung mit Schwermetallen wie Blei oder dem häufig allergenen Metall Nickel verursachen. Wir analysieren Leitungs- und Brunnenwasserproben mittels Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) auf die Metalle Blei, Cadmium, Nickel, Kupfer, Aluminium, Eisen, Chrom, Molybdän und Lithium sowie auf die Kationen Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Anionen wie Chlorid, Fluorid, Nitrat, Phosphat und Sulfat bestimmen wir mittels Ionenchromatographie.

Aber wie kommt das Wasser zu Hause aus dem Wasserhahn?

Auf den letzten privaten Metern, die das Trinkwasser vom Versorger bis zum Wasserhahn zurücklegt, kann noch viel passieren. Hausleitungen und Entnahmearmaturen stehen im Fokus der deutschlandweiten Analyse-Aktion von AQA und des Fraunhofer IGB, die Qualität des häuslichen Trinkwassers zu testen. Ursachen für die Beeinträchtigungen der Wasserqualität können z. B. in der Bausubstanz liegen – bis 1973 wurden häufig Bleileitungen eingebaut. Des Weiteren können die verwendeten Armaturen – marken- und preisunabhängig – Metalle wie Nickel oder Chrom ins Wasser abgeben.

Neben der chemisch-physikalischen Untersuchung auf Schwermetallbelastungen bietet das Fraunhofer IGB auch eine mikrobiologische Analyse an, bei der das Wasser auf eine Verunreinigung durch Keime geprüft wird.

Versorgen Sie sich über einen Hausbrunnen?

Zudem versorgen sich in Deutschland rund 1 Mio. Menschen
über Hausbrunnen. Die Hausbrunnen unterliegen keiner Kontrolle und Möglichkeiten, das Wasser zu analysieren, sind oft nicht gegeben.

 

Häufige Problembereiche:

  • Nickel- oder Chrombelastungen aus Armaturen
  • Blei-, Kupfer-, Zink- oder Eisenbelastungen aus Leitungen
  • Erhöhte Natriumwerte bei Einsatz von Wasserenthärtungsanlagen
  • Keimbelastungen bei stehendem Wasser oder Eintrag durch Bauarbeiten
  • Nitrat- und Phosphatüberschreitungen und Keimbelastungen bei Hausbrunnen, z. B. durch Einträge aus der Landwirtschaft (Dünger)

WasserCheck: Varianten

WasserCheck »Basis«

Im WasserCheck »Basis« werden 24 relevante chemische Qualitätsparameter analysiert und den erlaubten Werten der Trinkwasserverordnung gegenübergestellt. Zu jedem einzelnen Parameter werden zudem ausführliche Erklärungen beigefügt.

WasserCheck »Bakteriologie«

Der WasserCheck »Bakteriologie« spürt bakterielle Keime auf, die von außen durch Bau- und Sanitärarbeiten, defekte Leitungen oder – vor allem bei Hausbrunnen – durch die Nähe zu landwirtschaftlichen Anlagen.

»Kombi-Paket«

Das Fraunhofer IGB bietet auch eine kombinierte Analyse an, bei der Wasserproben umfassend sowohl auf Schwermetalle als auch auf Keime hin untersucht wird.

Hinweis: Die WasserCheck-Analysen stellen keine Untersuchungen gemäß Trinkwasserverordnung dar.

Bestellung und Versand

Das Fraunhofer IGB und die österreichische Aqa GmbH bieten im Rahmen einer bundesweiten Studie die Möglichkeit, das Wasser selbst zu testen. Mit dem Wassertest können Sie einfach und kostengünstig herausfinden, wie es um die Qualität Ihres Wassers steht.

Sie können den Wassertest unter www.aqa-online.com bestellen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer »Wassercheck«.