Referenzprojekte

Das Fraunhofer IGB ist bei internationalen, nationalen und weiteren Ausschreibungen mit seinen Partnern erfolgreich. Wir forschen in zahlreichen von der EU, verschiedenen Bundesministerien oder von Stiftungen, Ländern und Fraunhofer-intern geförderten Projekten. Hier zeigen wir Ihnen eine Auswahl aktueller und abgeschlossener Projekte. Auch Industrieprojekte werden vorgestellt, wenn unsere Partner damit einverstanden sind.

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    Mesenchymale Stammzellen (rot) auf Albumin­beschichtung (grünlich fluoreszierend) und unbeschichtetem Ti6Al4V (schwarz) nach einer Minute.

    Förderung: Fraunhofer-Gesellschaft || Laufzeit: Juni 2014 – Mai 2018 || Im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojekts »Theranostische Implantate« hat das Fraunhofer IGB eine Beschichtung aus Albumin für Titan-Implantate entwickelt, die eine deutliche Beschleunigung des Anwachsens von mesenchymalen Stammzellen bewirkt. Die Schichten können ohne Funktionsverlust mit Standardmethoden sterilisiert werden.

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  • Förderung: BMBF || Laufzeit: Januar 2018 – Dezember 2020 || Ziel der Allianz ist es, funktionsoptimierte Biotenside wirtschaftlich mit biotechnologischen Methoden aus heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen herzustellen. Die Herstellung und Aufreinigung solcher Biotenside sollen so optimiert werden, dass diese in den Anwendungsbereichen Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik, Bioremediation, Pflanzenschutz und Lebensmittel alternativ zu chemisch synthetisierten Tensiden eingesetzt werden können.

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  • Förderung: BMBF || Laufzeit: Oktober 2014 – März 2018 || Im Verbundprojekt Auto-loop wird am Beispiel von entzündlichen Erkrankungen ein neues Prinzip zur gewebespezifischen Freisetzung von Arzneistoffen erarbeitet. Es beruht darauf, dass ein Wirkstoff erst dann an seinem Zielort freigesetzt wird, wenn mit der Erkrankung korrelierte Proteasen in ausreichend hoher Konzentration vorhanden sind und den über eine Peptidkette gebundenen Wirkstoff von seinem Trägerpolymer freisetzen. Die Soll-Schnittstelle für die jeweiligen Proteasen werden dabei über mithilfe der Click-Chemie eingebrachte indikationsspezifische Linker definiert.

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  • Die Biologie als Vorbild einer zukünftigen Wirtschaft.

    Förderung: BMBF || Laufzeit: November 2017 – November 2018 || Eine Transformation unserer Wirtschaft zu nachhaltigen Produktionsweisen mit geschlossenen Kreisläufen und zukunftsfähigen Technologien erscheint dringender denn je. Sechs Fraunhofer-Institute haben daher im Projekt BIOTRAIN die Potenziale und Bedarfe einer »biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung«, insbesondere im Hinblick auf eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise, untersucht.

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    Verkapselte Kupferspule mit aufgelöteter Elektronik.

    Förderung: Fraunhofer-Gesellschaft || Laufzeit: Juni 2014 – Mai 2018 || Elektronische Bauteile in Implantaten müssen eingekapselt werden, damit sie einerseits vor der korrosiven Wirkung des Körpermediums geschützt werden und andererseits keine Stoffe in das Gewebe freisetzen können. Im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojekts »Theranostische Implantate« hat das Fraunhofer IGB hierzu biokompatible, nur wenige Mikrometer messende Schichten erzeugt, die eine gute Barriere gegenüber Metallionen und Wasser zeigen. Die ausgezeichnete Barrierewirkung und mechanische Stabilität wird dabei durch mehrere Lagen haftfest verbundener anorganischer und organischer Schichten erreicht.

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    Förderung: BMBF || Laufzeit: Januar 2016 – Dezember 2017 || Amine werden in einer großen Vielfalt als Bausteine für Agro- und Pharmachemikalien sowie für Tenside, Beschichtungen und Schmierstoffe hergestellt. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt Bi-Amin sucht das Fraunhofer IGB zusammen mit seinen Projektpartnern nach biotechnologischen Reaktionsrouten und Katalysatoren, die die Produktionsverfahren nachhaltiger gestalten können. Ziel des Projektteams ist, enzymatische Reaktionsrouten für die Biosynthese von Aminen zu entwickeln und in einem weiteren Schritt in den Pilotmaßstab zu überführen.

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  • Förderung: BMWi / AiF / IGF || Laufzeit: April 2018 – März 2020 || In dem Projekt BioActiveMaterials werden Konzepte erarbeitet, um herkömmliche, mineralölbasierte und nicht recyclingfähige Lebensmittelverpackungen durch biobasierte Multischichtverbünde zu ersetzen. Diese neuen Materialien sollen hierbei geeignete Barrierewerte gegenüber Sauerstoff, Wasserdampf und Mineralölen zeigen. Weiterhin sollen sie antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften besitzen, um die verpackten Lebensmittel, aber auch die Verpackung selbst zusätzlich zu schützen.

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  • Förderung: ERA CoBioTech; ERA Net Cofund on Biotechnologies; BMBF und EU || Laufzeit: April 2018 – März 2021 || Ziel des BioDiMet-Projekts ist die Entwicklung einer robusten und einfachen biokatalytischen Methyltransferase-Toolbox, die für die selektive Synthese neuartiger bioaktiver Stoffe oder ihrer Vorstufen im industriellen Umfeld eingesetzt werden kann. BioDiMet will Enzymkaskadenreaktionen mit S-Adenosyl-L-Methionin (SAM)-abhängigen Methyltransferasen (MT) in Kombination mit einem Cofaktor-Supply- oder Recyclingsystemen einsetzen, um die Zielverbindungen selektiv zu methylieren. Die strukturelle Diversifizierung ausgewählter Substrate wird zu neuen Produkten mit neuen funktionalen Eigenschaften führen.

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    Förderung: BMBF || Laufzeit: August 2015 – August 2017 || Isobuten ist ein Schlüsselmolekül für die petrochemische Industrie. Es wird derzeit ausschließlich aus fossilen Quellen wie Erdöl gewonnen. Mit einem alternativen Herstellungsverfahren der Firma Global Bioenergies wird in einer Demonstrationsanlage am Standort Leuna biobasiertes Isobuten aus Zuckern hergestellt. Im Projekt Bio-FAA konnte biobasiertes Isobuten erstmals erfolgreich zu Kraftstoffen und Kraftstoffadditiven wie Isooktan und ETBE umgewandelt werden.

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  • Mikroskopische Darstellung des Pilzes Aspergillus terreus.

    Förderung: EU || Laufzeit: Januar 2014 – Dezember 2017 || Im EU-Projekt Bio-QED forschen das Fraunhofer IGB und sein Institutsteil Fraunhofer CBP an fermentativen Produktionsprozessen zur Herstellung von Basischemikalien sowie an deren Scale-up. Das Institut konzentriert sich dabei insbesondere auf die Itaconsäure-Wertschöpfungskette. 2017 hat das Fraunhofer CBP zu diesem Thema einen Demonstrationsworkshop ausgerichtet, in dem Projekthighlights und -ergebnisse vorgestellt wurden.

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