Online-Reihe / 25. Februar 2026, 14:00 - 14:30 Uhr
Problemfall PFAS – Substitution von PFAS über alternative Materialien und Beschichtungen
break2innovate – Chancenplus für KMU
Ihre Herausforderungen
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) spielen in zahlreichen Industriezweigen eine Schlüsselrolle. Polymere und Elastomere aus PFAS bieten hohe Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit, weshalb sie in der chemischen Industrie als korrosionsbeständige Werkstoffe und Dichtungsmaterialien schwer zu ersetzen sind. Als Beschichtungen liefern sie öl-, wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften und erleichtern die Reinigbarkeit von Textilien, Verpackungsmaterialien und Haushaltsgeräten. Allerdings sind PFAS schwer abbaubar und reichern sich in Umwelt und Organismen an, was gesundheitliche Risiken birgt. Angesichts angekündigter Verbote und Beschränkungen stehen Hersteller und Anwender gleichermaßen vor akutem Handlungsbedarf.
Unsere Lösungen
Das Fraunhofer IGB unterstützt Unternehmen bei der Suche nach Ersatzmaterialien, der Entwicklung von Beschichtungen und der Bewertung neuer Substanzen hinsichtlich umwelt- und gesundheitsschädlicher Wirkungen. Zur Entwicklung von PFAS-Alternativen setzen wir insbesondere auf Beschichtungen. Dazu wählen wir das Material entsprechend des Anforderungsprofils aus und erzielen die Feineinstellung der gewünschten Eigenschaften über eine Beschichtung – nasschemisch oder über chemische Gasphasenabscheidung. Für viele Anwendungen gibt es Bestandteile der künftigen Lösung bereits am Markt. Dank unserer Expertise in Materialwissenschaften und Oberflächenanalytik können wir auch für neue Materialien schnell industrielle Lösungen entwickeln.
Das erwartet Sie in unserem Vortrag:
- Anforderungsprofil und Beratung
- Übersicht über den Workflow
- Beschichtungstechnologien und Ausstattung
- Anwendungsbeispiele aus der Praxis
Zielgruppe
- Hersteller, die PFAS einsetzen
- z. B. für persönliche Schutzausrüstungen, Textilien, Polymere und Elastomere, Membrane
- in Medizintechnik, Chemie-, Textil- und Lebensmittelindustrie
- Unternehmen der Prozessindustrie und des Maschinen- und Anlagenbaus, die PFAS-haltige Komponenten in Anlagen und Bauteilen ersetzen wollen.
- Hersteller von wasser- und ölabweisenden Papier- und Umverpackungen
- Hersteller von PFAS-haltigen Materialien