Biopolymer- und Polymeranalytik

Eine wichtige Kenngröße polymerer Materialien ist die Molmassenverteilung. Aber auch thermische und mechanische Eigenschaften sowie die chemische Zusammensetzung von (Bio-)Polymeren sind oftmals von großem Interesse. Mit den am Fraunhofer IGB zur Verfügung stehenden Methoden können im Hinblick auf die jeweilige Anwendung polymere Materialien umfassend charakterisiert werden.

 

FTIR-Spektroskopie und Mikroskopie

 

Konfokale Raman-Mikroskopie

Zug-, Druck- und Biegeprüfungen

 

Materialprüfmaschine z. B. für die Bestimmung von Bruchkraft und E-Modul

Simultane Thermoanalyse

Die simultane Thermoanalyse (STA) stellt eine Kombination der beiden Methoden Dynamische Differenzkalorimetrie (DDK, engl. DSC) und Thermogravimetrie (TG) dar. Dadurch wird eine gleichzeitige Messung von energetischen Effekten und Massenänderungen an ein und derselben Probe ermöglicht.

Dynamische Differenzkalorimetrie

Bei diesem Verfahren wird die Wärmemenge bestimmt, die bei der physikalischen oder chemischen Umwandlung eines Stoffes aufgebracht werden muss oder entsteht.

Thermogravimetrie

Bei der Thermogravimetrie (TG) wird die Masse bzw. die Massenänderung einer Probe in Abhängigkeit von der Temperatur und/oder Zeit gemessen. Änderungen in der Masse treten bei Verdampfung, Zersetzung, chemischen Reaktionen, magnetischen oder elektrischen Umwandlungen auf.

 

Gelpermeationschromatographie

 

Die Gelpermeationschromatographie (GPC) ist eine Standardmethode zur Bestimmung von Molmassenverteilungen in Polymerproben.