Presseinformationen und Nachrichten

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  • Katalysatoren fürs Klima

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 8.8.2019

    Katalysator
    © Fraunhofer IGB

    Wie kann Deutschland seine Klimaziele noch erreichen? Das Fraunhofer IGB macht das Treibhausgas CO2 als Kohlenstoffquelle für die Chemie nutzbar: Mit einer patentierten Katalysatorsynthese, dem Screening nach dem optimalen Katalysator im Hochdurchsatz und kombinierten (elektro-)chemisch-biotechnologischen Prozessen stehen der CO2 verursachenden Industrie verschiedene Konzepte zur Verfügung. In einem elektrochemischen Demonstrator mit 130 Quadratzentimeter Elektrodenfläche wurde die Plattformchemikalie Ethen bereits erfolgreich aus CO2 hergestellt.

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  • Das Kombinieren von Prozessen, Prinzipien und Materialien aus der Natur und deren systematische Anwendung in der Technik ist ein neuer Trend in der Fertigungsindustrie. / 2019

    Die nächste industrielle Revolution kommt aus der Natur

    Fraunhofer Presseinformation / 11.7.2019

    Markus Wolperdinger
    © Fraunhofer

    Unter dem Motto »Die Zukunft nachhaltiger Wertschöpfungssysteme« richteten die Europäische Technologieplattform ManuFUTURE und die Fraunhofer-Gesellschaft Ende Juni in Brüssel einen Workshop zur Biologischen Transformation der europäischen verarbeitenden Industrie aus. Rund 40 Experten aus Industrie, Politik und Forschung diskutierten, wie Materialien, Strukturen und Prozesse der Natur zukünftig die Fertigung nachhaltig gestalten können. Parallel dazu veröffentlichte die Europäische Kommission einen ersten Entwurf des »Strategischen Plans« für das zukünftige Forschungsrahmenprogramm »Horizont Europa«, in der ebenfalls bioinspirierte und biointegrierte Fertigungsverfahren sowie von Natur und Biologie inspirierte, informationsbasierte Technologien adressiert werden.

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  • Attract Gruppe »Organ-on-a-Chip« / 2019

    Europäisches Organ-on-Chip-Netzwerk sucht neue Mitglieder

    EUROoCS Presseinformation / 3.7.2019

    © Fraunhofer IGB

    Die Gründungsphase ist abgeschlossen: Die European Organ-on-Chip Society (EUROoCS) steht nun offen für neue Mitglieder. Auf der diesjährigen Jahreskonferenz in Graz (Österreich) wurde die Community-Website gestartet, auf der nähere Informationen zum Thema verfügbar gemacht werden. »Wir laden Wissenschaftler, Ingenieure, Regulierungsbehörden und Patientenvertreter, die an diesen neuen Labormodellen interessiert sind, dazu ein, aktive Mitglieder der EUROoCS zu werden und zu den Bemühungen der Organ-on-Chip-Gemeinschaft bei der Förderung der Anerkennung und Umsetzung dieses spannenden Forschungsgebietes beizutragen«, erklärt Christine Mummery, Vorsitzende der EUROoCS und Professorin für Entwicklungsbiologie am Leiden University Medical Center in den Niederlanden.

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  • PiCK – Kopernikus-Projekt für die Energiewende / 2019

    Chemikalien aus Kohlenstoffdioxid – mit Plasma und Perowskitmembranen

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 4.6.2019

    © IGVP, Universität Stuttgart

    Forscher des Fraunhofer IGB und der Universität Stuttgart wollen das klimaschädliche Treibhausgas Kohlenstoffdioxid als Rohstoff zur Herstellung von Chemikalien nutzbar machen. Hierzu entwickeln sie einen kombinierten Plasma- und Membranprozess, mit dem CO2 in Sauerstoff und den Chemie-Grundstoff Kohlenmonoxid aufgespalten wird. Möglich wird der Prozess durch die Abtrennung von Sauerstoff mit einer neuen Perowskit-Kapillarmembran: Sie ist CO2-stabil und bei 1000 °C durchlässig für Sauerstoff.

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  • Cybersecurity und Gesundheitsforschung: Kooperation mit der Hebrew University in Jerusalem / 2019

    Zwei Fraunhofer Project Center in Israel eröffnet

    Presseinformation / 21.5.2019

    © Bruno Charbit

    Die Fraunhofer-Gesellschaft kooperiert weltweit mit exzellenten Partnern, um Synergien für die Forschung zu schaffen und Brücken zu regionalen Märkten aufzubauen. In diesem Sinne wurden am 21. Mai, im Rahmen eines feierlichen Festakts an der Hebrew University of Jerusalem, gleich zwei neue Project Center in Israel eröffnet: Das »Fraunhofer Project Center for Cybersecurity at The Hebrew University of Jerusalem« und das »Fraunhofer Project Center for Drug Discovery and Delivery at The Hebrew University of Jerusalem«. Die beiden Project Center bündeln die Expertise der israelischen Partner von der Hebrew University of Jerusalem (HUJI) mit den Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT sowie des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und sind die ersten Project Center der Fraunhofer-Gesellschaft in Israel.

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  • White Paper zur Biointelligenz an Ministerien überreicht / 2019

    »Kompetenzzentrum Biointelligenz« nimmt Fahrt auf

    Pressemitteilung Mai 2019 / 15.5.2019

    © Fraunhofer IPA/Foto: Nikola Kaloyanov

    Seit Anfang des Jahres arbeiten 40 Vertreterinnen und Vertreter renommierter Forschungseinrichtungen im Stuttgarter Raum intensiv und interdisziplinär zusammen, um gemeinsam den Paradigmenwechsel der Biologischen Transformation zu gestalten. Am 15. Mai 2019 fand nun die 1. Konferenz Biointelligente Produkte und Produktion – die nachhaltige Revolution der Industrie statt, bei der auch ein Appell der Wissenschaftler dieses »Kompetenzzentrums Biointelligenz« an die Politik übergeben wurde. Das White Paper zur Biointelligenten Wertschöpfung beschreibt den Nutzen biointelligenter Systeme und erklärt, warum sie für eine nachhaltige Zukunft unerlässlich sind.

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  • techtextil 2019 / 2019

    Insekten liefern Chitin als Grundstoff für die Textilindustrie

    Fraunhofer IGB | Presseinformation / 8.5.2019

    Exuvien
    © Fraunhofer IGB

    Bei der Textilverarbeitung kommen oftmals Chemikalien aus fossilen Quellen zum Einsatz. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB forscht an unbedenklichen biobasierten Alternativen. Insektenchitin, das in großen Mengen als Reststoff in der Futtermittelindustrie anfällt, wird dabei zu hochreinem Chitosan aufgearbeitet. Das Biopolymer eignet sich als Schlichtemittel bei der Verarbeitung von Garnen. Entsprechend modifiziert kann es auch zur funktionalen Ausrüstung von Textilien eingesetzt werden. Vom 14. bis 17. Mai präsentiert das IGB seine Arbeiten auf der Messe techtextil in Frankfurt am Main.

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  • Biologisches Gewebe aus dem 3D-Drucker

    Forschung Kompakt / 2.5.2019

    © Fraunhofer IGB

    Die Medizin der Zukunft ist biologisch: Zerstörtes Gewebe wird künftig durch biologisch funktionelles Gewebe aus dem 3D-Drucker ersetzt. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelt und optimiert seit Jahren in Kooperation mit der Universität Stuttgart Biotinten, die sich für die additive Fertigung eignen. Indem die Forscherinnen und Forscher die Zusammensetzung des Biomaterials variieren, können sie ihr Portfolio um Knochen- und Vaskularisierungstinten erweitern. Damit haben sie Grundlagen für die Herstellung knochenartiger Gewebestrukturen mit Anlagen zu Kapillarnetzwerken erarbeitet.

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  • Unterzeichnung
    © OCP Group

    Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen in Halle (Saale) und das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart, Straubing und Leuna verstärken ihre Zusammenarbeit mit Partnern in Marokko. In Rabat wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der marokkanischen OCP Group, dem weltweit größten Exporteur von Phosphaten, dem Green Energy Park und der Mohammed VI Polytechnic University zum Aufbau eines gemeinsamen Forschungsteams geschlossen. Ziel der Partnerschaft ist die Forschung zur Synthese und Herstellung von Grünem Wasserstoff und Grünem Ammoniak, die als nachhaltige Rohstoffe für die Düngemittelindustrie genutzt werden können.

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  • Die sogenannte Biologische Transformation der industriellen Wertschöpfung kann – davon sind zahlreiche Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft überzeugt – in den nächsten Jahrzehnten die gesamte Industrie und Gesellschaft revolutionieren. Wenn die Digitale auf die Biologische Transformation trifft, werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die drängendsten Probleme der Gesellschaft zu lösen. Was die Rahmenbedingungen, Chancen und Meilensteine auf diesem Weg sind, wurde in den letzten Monaten von sechs Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft untersucht und nun in einer Broschüre veröffentlicht.

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