Oberflächen-, Partikel- und (Bio-)Polymeranalytik

Innovative Produkte werden zunehmend durch ein maßgeschneidertes Oberflächendesign veredelt, dessen Prozesse und Oberflächenzusammensetzungen bis in den submikroskopischen oder gar atomaren Bereich kontrolliert werden müssen. Denn Haftung, Benetzung, Verschleiß oder Korrosion werden bereits durch geringste Kontaminationen beeinflusst. Die exakte Charakterisierung der chemischen, physikalischen und morphologischen Oberflächeneigenschaften von Materialien, Werkstücken, Bauteilen und Pulvern ist somit während der Produktentwicklung, in der Prozesskontrolle und Qualitätssicherung sowie in der Schadensanalytik unerlässlich. Nur moderne Methoden der Oberflächenanalytik ermöglichen den Zugang zu diesen Informationen.

Forschungsbereiche

Oberflächenanalytik

Innovative Produkte werden zunehmend durch ein maßgeschneidertes Oberflächendesign veredelt, dessen Prozesse und Oberflächenzusammensetzungen bis in den submikroskopischen oder gar atomaren Bereich kontrolliert werden müssen. Denn Haftung, Benetzung, Verschleiß oder Korrosion werden bereits durch geringste Kontaminationen beeinflusst. Die exakte Charakterisierung der chemischen, physikalischen und morphologischen Oberflächeneigenschaften von Materialien, Werkstücken, Bauteilen und Pulvern ist somit während der Produktentwicklung, in der Prozesskontrolle und Qualitätssicherung sowie in der Schadensanalytik unerlässlich. Nur moderne Methoden der Oberflächenanalytik ermöglichen den Zugang zu diesen Informationen.

Partikelanalytik

Bei vielen Fragestellungen in der Nano- und Mikrotechnologie ist die Kenntnis der Partikelgröße und deren Verteilung, der Partikelform und -morphologie sowie der Oberflächenladung und deren Materialzusammensetzung von zentraler Bedeutung. Diese Partikeleigenschaften können durch verschiedene am Fraunhofer IGB zur Verfügung stehende Methoden bestimmt werden.

Biopolymer- und Polymeranalytik

Eine wichtige Kenngröße polymerer Materialien ist die Molmassenverteilung. Aber auch thermische und mechanische Eigenschaften sowie die chemische Zusammensetzung von (Bio-)Polymeren sind oftmals von großem Interesse. Mit den am Fraunhofer IGB zur Verfügung stehenden Methoden können im Hinblick auf die jeweilige Anwendung polymere Materialien umfassend charakterisiert werden.

Weitere analytische Methoden

Weitere physikalische und chemische Charakterisierungen können durch nachfolgende Analytikmethoden bestimmt werden. Hierzu zählen z. B. Oberflächenspannungen (Tensiometrie), Absorptionsverhalten von UV und sichtbarem Licht (UV/VIS Spektroskopie) und Viskosität (Rheologie) von Flüssigkeiten, sowie Nachweis von Radikalen (Elektronenspinresonanz), die Untersuchung dünner Schichten (Ellipsometrie) und weitere.

Anwendungsgebiete

 

Schadensanalytik

In der Schadenanalytik lässt sich die analytische Fragestellung oftmals zunächst nicht eindeutig formulieren. Typische Beispiele sind Kontaminationen oder Bauteilversagen, die untersucht werden müssen. Im Idealfall können wir nach der Untersuchung die Ursache des Problems feststellen und Gegenmaßnahmen zusammen mit Ihnen einleiten.

 

Qualitäts- und Prozesskontrolle

Die analytische Fragestellung ist hier normalerweise genau bekannt. Beispiele sind Kontrolle von Reinigungs- oder Beschichtungsprozessen. Viele analytische Methoden können auch in der Produktion eingesetzt werden. Gerne beraten wir Sie hierzu und führen auch Messungen im Labor für Sie durch.

 

Optimierung von Produkteigenschaften

Zur Optimierung von Bauteilen oder Oberflächen müssen z. B. die Rauheit, die Benetzung oder die chemische Zusammensetzung bestimmt werden. Hier bieten wir für Kunden eine große Auswahl an Analytikmethoden an.