NAWADES

Wasserentsalzung mit Nanotechnologie

Ziel des Projekts NAWADES ist die Erforschung, Auslegung, Herstellung und Erprobung eines neuen Konzepts zur Meerwasserentsalzung mit Membranen. In diesem Konzept werden vier Entwicklungen verfolgt:

  1. Die einer Osmose-Membranstufe typischerweise vorgeschaltete Ultra-Membranfiltration wird kompakt direkt in einem Mehrschichtmembranfilter integriert.
  2. Belagsbildungen (Scaling und Fouling) werden durch eine Oberflächenbehandlung der Membranen mit Plasmatechnik reduziert.
  3. Titandioxid-Nanofasern werden in die Membran integriert, um in Kombination mit der Einkopplung von UV-Licht über ein Glasgewebe im Zwischenraum zwischen den Membranlagen, Fouling durch mikrobiellen Bewuchs zu unterbinden.
  4. Zur Überwachung des Zustands der Membranen wird eine beidseitige Beschichtung aufgebracht, die kapazitiv wirkt und ausgewertet wird.

Die neue Technologie soll eine selbstreinigende, wartungsarme Membranfiltration ermöglichen, die in der Meerwassersentsalzung mit hoher Effizienz und Lebensdauer sowie verringertem Bedarf an Energie (infolge einer Druckreduktion durch verringertes Fouling) eingesetzt werden kann.

NAWADES.
NAWADES.

Projektinformationen

Projekttitel

NAWADES –  Nanotechnological Application in WAter DESalination

 

Projektlaufzeit

Oktober 2012 – September 2016

 

Koordinator

  • Fraunhofer IGB

 

Kooperationspartner

  • Fraunhofer IGB (Deutschland)
  • Hidroquimia Tractaments i Quimica Industrial SLU (Spanien)
  • Acondicionamiento Tarrasense Associacion – LEITAT (Spanien)
  • Sico Technology GmbH (Österreich)
  • VirtualPie LTD  (Großbritannien)
  • Consiglio Nazionale delle Ricerche (Italien)
  • Mann + Hummel GmbH (Deutschland)
  • Knowledge Innovation Market S.L. – KIM (Spanien)
  • Exergy LTD  (Großbritannien)
  • Eilenburger Elektrolyse‐ und Umwelttechnik GmbH (Deutschland)
  • IVL Svenska Miljoeinstitutet AB (Schweden)

Förderung

Die Forschungsarbeiten, die zu Ergebnissen in diesem Projekt führen, werden gemäß der Finanzhilfevereinbarung Nr. 308439 im Zuge des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union (RP7/2007-2013) gefördert.

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