NextGenBiogas – Flexible Bioenergieerzeugung zur Stabilisierung der Stromnetze

Biogasanlage.
Bedarfsgesteuerte Biogasanlagen können einen Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze leisten.

Die flexible Bereitstellung von Bioenergie und die daraus resultierende bedarfsgerechte Verfügbarkeit sind ein Schlüssel für eine erfolgreiche Integration der Biogaserzeugung in das künftige Energiesystem und für die Zukunft dieses regenerativen, biogenen Energieträgers.

Gegenstand des Verbundvorhabens NextGenBiogas ist deshalb die Entwicklung einer flexiblen, bedarfsgesteuerten Biogasproduktion für eine flexible Stromerzeugung. Durch bioprozesstechnische Maßnahmen in einem zweistufigen Prozess soll die Methanproduktion im Bedarfsfall signifikant schneller hochgefahren werden, als es nach dem bisherigen Stand der Technik und der Forschung möglich ist. Das soll erreicht werden, indem nicht das Substrat oder Biogas als Speichermedium fungiert, sondern leicht umsetzbare organische Säuren und Alkohole, die in der ersten Stufe des zweistufigen Biogasprozesses gebildet werden. Prozessbegleitend wird über Next‑Generation Sequencing das Mikrobiom charakterisiert.

Vorteile, die sich daraus ergeben, sind die Optimierung der Biogasproduktion, eine höhere Prozessstabilität, die Reduzierung des Gasspeichervolumens, eine erhöhte Sicherheit sowie die Stabilisierung der Stromnetze. Das Projekt leistet so einen Beitrag zur flexiblen, bedarfsgerechten Bioenergieerzeugung.

Projektinformationen

Projekttitel

NextGenBiogas – Flexible Bioenergieerzeugung zur Stabilisierung der Stromnetze

 

Projektlaufzeit

Februar 2019 – Juli 2021

 

Projektpartner

  • Hochschule Hamm-Lippstadt, Hamm (Koordination)

Förderung

Wir danken dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) für die Förderung des Projekts »NextGenBiogas«, Ausschreibungsprogramm Strom aus Biomasse in künftigen Energiesystemen, Förderkennzeichen 22408818 (Teilvorhaben 2).