Presseinformationen und Nachrichten 2012

  • Ökologisches Pflanzenschutzmittel für gesunden Wein

    Presseinformation / 14. Dezember 2012

    ProEcoWine.

    Bei Pilzbefall von Weinreben, beispielsweise mit dem falschen Mehltau, leiden Ertrag wie auch Qualität des Weines. Winzer behandeln befallene Reben üblicherweise mit Kupfer – im konventionellen wie auch im ökologischen Weinbau. Doch Kupfer ist auch für Bodenorganismen toxisch. In dem von der EU geförderten Projekt ProEcoWine entwickeln das Fraunhofer IGB, die Universität Westungarn und Laboratoire PHENOBIO im Auftrag von fünf KMUs nun ein umweltverträgliches Pflanzenschutzmittel, das für den Bioweinbau geeignet und mit Mikronährstoffen angereichert ist.

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  • VDI-Ehrenring für Dr. Petra Kluger

    Fraunhofer IGB Nachricht / 06. Dezember 2012

    © VDI

    Im Rahmen der VDI-Vorstandsversammlung am 21. November 2012 überreichte VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun den Ehrenring des VDI an Dr. rer. nat. Petra Juliane Kluger für ihre interdisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der Biomaterialentwicklung für die Regenerative Medizin. Besondere Anerkennung verdient ihr außergewöhnliches Engagement in der praktischen und theoretischen Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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  • Insulinproduzierende Zellen als Arzneimittel

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 19. November 2012

    GMP-Einheit
    © Fraunhofer IGB

    Für die US-Firma Orgenesis entwickelt das Fraunhofer IGB einen GMP-konformen Prozess zur Herstellung insulinproduzierender Zellen aus patienteneigenen Leberzellen. Bevor diese Zellen in einer ersten klinischen Studie als Therapeutikum für Typ-1-Diabetes getestet werden können, muss der Herstellungsprozess basierend auf den behördlichen Regularien für »Arzneimittel für neuartige Therapien« (ATMPs) standardisiert und das Zelltransplantat reproduzierbar hergestellt werden.

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  • © Fraunhofer IGB

    Durchbruch in der Herzstammzellforschung: Ein Forscherteam um Professor Katja Schenke-Layland vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart hat erstmals Oberflächenmarker gefunden, mit denen sich lebende, funktionale kardiovaskuläre Vorläuferzellen der Maus identifizieren und isolieren lassen. Zugleich gelang es dem Team, dass sich diese kardiovaskulären Vorläuferzellen (CPCs) aus induziert-pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) bilden. Aus diesen CPCs entwickelten sich alle im Herz vorkommenden Zellen. In der Maus integrierten sie sich in das Herz.

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  • Kraftstoff aus Marktabfällen

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 25. Oktober 2012

    Knopfdruck
    © Fraunhofer IGB / Frank Kleinbach

    Abfälle von Großmärkten sollen künftig energetisch genutzt werden: Im Verbundprojekt EtaMax haben Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Demonstrationsanlage realisiert, mit der sich welkes Gemüse und matschiges Obst vergären lassen. Das entstehende Biogas wird aufgereinigt und der Methananteil erhöht. Es steht so als Kraftstoff für Autos zur Verfügung. Am 25. Oktober 2012 nehmen die Projektpartner die Anlage gemeinsam mit Minister Untersteller auf dem Gelände des EnBW-Heizkraftwerks in Stuttgart-Gaisburg in Betrieb.

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  • Neues Laborgebäude für Fraunhofer-Projektgruppe BioCat in Straubing

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 11. Oktober 2012

    biocat-neubau
    © Thomas Wiesmüller

    Die zum Fraunhofer IGB gehörende Projektgruppe BioCat trägt mit neuen katalytischen Verfahren zu einer nachhaltigen Rohstoff- und Energieversorgung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe bei. Am 11. Oktober 2012 feiert sie die Einweihung ihres neuen Laborgebäudes in der Straubinger Schulgasse.

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  • Plattformchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen – im industriellen Maßstab / 2012

    Bundeskanzlerin besucht Fraunhofer CBP im Spitzencluster BioEconomy

    Presseinformation / 02. Oktober 2012

    Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
    © Fraunhofer CBP

    Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Ehrengast der Festveranstaltung »Mit Bioökonomie die Zukunft gestalten« zur Eröffnung des Fraunhofer CBP am 2. Oktober 2012 in Leuna mit 350 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

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  • Schmierstoffe aus Pflanzenöl

    Presseinformation, Fraunhofer-Gesellschaft / 02. Oktober 2012

    Zellen des Brandpilzes Ustilago maydis
    © Fraunhofer IGB

    Unabhängigkeit vom Erdöl ist der Traum vieler rohstoffarmer Länder. Doch das schwarze Gold nimmt nach wie vor nicht nur eine dominante Rolle als Energieträger, sondern auch als Material für die chemische Industrie ein. Um das zu ändern, haben Forscher das Projekt »Integrierte BioProduktion« gestartet. Im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna beginnt ab Anfang Oktober die Herstellung von Epoxiden aus heimischen pflanzlichen Ölen im Pilotmaßstab. Die chemischen Zwischenprodukte dienen zur Herstellung von Schmierstoffen, Tensiden oder Emulgatoren.

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  • Multitalent Enzym – hergestellt im großen Maßstab

    Presseinformation, Fraunhofer-Gesellschaft / 02. Oktober 2012

    Fermentationsanlage
    © Fraunhofer IGB

    Enzyme entfernen Flecken aus unserer Wäsche, bleichen Papier und helfen beim Bierbrauen. Kurzum: Sie ermöglichen viele industrielle Prozesse. Gewonnen werden die Enzyme vielfach aus Früchten. Fällt die Ernte jedoch zu knapp aus, kann es Engpässe geben. Forscher entwickeln daher Verfahren, um die Enzyme mikrobiologisch herzustellen. Eine Multifunktionsanlage, die nun in Leuna eröffnet wird, soll helfen, die neuen Verfahren an industrielle Maßstäbe anzupassen.

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  • Holz gänzlich in seine Bestandteile zerlegt

    Presseinformation, Fraunhofer-Gesellschaft / 02. Oktober 2012

    Aufgeschlossenes Buchenholz
    © Fraunhofer IGB

    Erdöl wird knapp. Forscher versuchen daher, erdölbasierte Produkte wie Kunststoffe durch solche aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen. Als Rohstoff können Holzabfälle dienen, die in Lignin und Zellulose aufgetrennt werden. In einer Pilotanlage soll diese Auftrennung nun in großem Maßstab laufen. Eröffnet wird die Pilotanlage am 2. Oktober, als Teil des Neubaus des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CPB in Leuna.

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  • Lager wie geschmiert

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 21. September 2012

    Kugellager im Plasmareaktor
    © Fraunhofer IGB

    Ohne Wälz- oder Kugellager liefe in Maschinen und Motoren nichts. Durch Reibung und Verschleiß gehen in jedem Lager jedoch sowohl Energie als auch Material verloren. Bessere Reibeigenschaften zeigen Lager der Firma Cerobear, deren Oberfläche am Fraunhofer IGB mittels Plasmatechnik modifiziert wurde: Die Reibung der beschichteten Lager ist bis zu 50 Prozent reduziert. Zudem korrodieren sie weniger und lassen sich besser reinigen.

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  • Abwasser als Pflanzendünger

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 20. August 2012

    © Fraunhofer IGB

    Klärschlamm, Abwässer und Gülle sind wertvolle Quellen, aus denen sich Dünger für die Nahrungsmittelproduktion gewinnen lässt. Forscher haben jetzt ein chemikalienfreies und umweltschonendes Verfahren entwickelt, mit dem rückgewonnene Salze direkt zu Dünger umgesetzt werden.

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  • Dr. Pranee Inprakhon

    Die Straubinger Projektgruppe BioCat des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB erhält internationale Verstärkung: Die thailändische Forscherin Dr. Pranee Inprakhon, zuletzt Dozentin an der Mahidol University in Bangkok, wurde mit einem Marie-Curie-Stipendium der Europäischen Union ausgezeichnet. Mit dem Stipendium will die Wissenschaftlerin bei der Projektgruppe BioCat nachhaltige und umweltfreundliche Synthesewege zur Herstellung von Polylacton-Nanopartikeln und Zuckerestern für die chemische Industrie aus nachwachsenden Rohstoffen erforschen.

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  • Antirutsch-Implantate für Luftröhren

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 02. Juli 2012

    © Leufen Medical GmbH

    Wenn Herzkranzgefäße verengt sind, dehnen Kardiologen sie mithilfe von kleinen gitterförmigen Stützen, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. Die Gitterröhrchen – Experten nennen sie Stents – stabilisieren die Venen und Arterien, verbessern den Blutfluss und verhindern einen Gefäßverschluss. Weniger bekannt ist, dass sich krankhafte Verengungen der Luftröhre ebenfalls mit Stents behandeln lassen. Solche Atemwegsstenosen, deren Ursache Tumore, chronische Entzündungen, aber auch angeborene Fehlbildungen sind, können lebensbedrohlich sein. Die Gitterstützen aus Metall oder Kunststoff sollen die Luftröhre dehnen und das Zuwachsen der Trachea vermeiden.

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  • Posterpreis für Silke Palzer auf ISHAM 2012

    Fraunhofer IGB Nachricht / 01. Juli 2012

    Auf der 18. Konferenz der International Society for Human and Animal Mycology ISHAM vom 11. – 15. Juni 2012 in Berlin erhielt Silke Palzer aus der Abteilung Molekulare Biotechnologie des Fraunhofer IGB einen von zehn ausgelobten Preisen und ein Preisgeld von 300 Euro für ihr Poster »An expanded genetic code in C. albicans to study molecular interactions in vivo«.

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  • Stuttgarter Fraunhofer-Institute setzen Zeichen für mehr Nachhaltigkeit

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 29. Juni 2012

    Aktionstag
    © Fraunhofer IGB

    Anfang des Jahres legten die fünf Stuttgarter Fraunhofer-Institute ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vor. Nun lassen die Forscher den Worten Taten folgen. Bei ihrem ersten Aktionstag Nachhaltigkeit am 29. Juni 2012 informierten Experten in der Tut-Was-Aktion darüber, wie jeder mit seinem persönlichen Verhalten einen kleinen, aber wirkungsvollen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten kann. Die Mitarbeiter konnten Elektrofahrzeuge zur Probe fahren und ihren Elektroschrott an einen gemeinnützigen Verwertungsbetrieb abgeben. Und die Kantine servierte die ganze Woche über saisonale Spezialitäten aus der Region.

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  • ACHEMA / 2012

    Wärme speichern – kompakt und flexibel

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 01. Juni 2012

    © Fraunhofer IGB

    Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke und Co. erzeugen nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Doch diese verpufft im Gegensatz zum Strom meist ungenutzt. Eine neue Technologie soll dies künftig ändern: Sie ermöglicht es, die Wärme auf kleinstem Raum und über längere Zeiträume hinweg verlustfrei zu speichern und bei Bedarf zu nutzen.

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  • Posterpreis für Petra Keller

    Fraunhofer IGB Nachricht / 25. April 2012

    Für ihr Poster »Identification and characterisation of novel antifungal compounds against fungal human pathogens« auf der 11. European Conference on Fungal Genetics vom 30.3. – 2.4.2012 in Marburg wurde Petra Keller aus der Abteilung Molekulare Biotechnologie des Fraunhofer IGB mit einem von sechs Preisen ausgezeichnet.

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  • Hannover Messe / 2012

    Wasser sparen und dabei Energie und Dünger produzieren

    Presseinformation, Fraunhofer-Gesellschaft / 19. April 2012

    © Fraunhofer IGB

    Wasser ist eine wertvolle Ressource. Neue Technologien erleichtern den verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser, reinigen Abwasser effektiv und ermöglichen es sogar, Biogas und Dünger zu gewinnen. Wie das geht, zeigen Fraunhofer-Forscher auf der Hannover Messe ( 23.- 27. April) im Haus der Nachhaltigkeit (Halle 2).

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