Ausstattung – Methoden und Anwendungen

Gaschromatographie (GC)

 

Die Gaschromatographie ist ein physikalisch-chemisches Trennverfahren zur qualitativen und quantitativen Analyse von Stoffgemischen, deren zu bestimmende Komponenten sich ohne Zersetzung verdampfen lassen.

GC-Ausstattung Anwendungsbeispiele
Pyrolyse-GC/MS Charakterisierung von Polymeren, Copolymeren, hochmolekularen Naturstoffen, Qualitätskontrolle von Kunststoffen
Headspace-GC/MS Leichtflüchtige Substanzen in komplexen Matrices (flüssig oder fest), z. B. Lösungsmittel, Aromastoffe, Monomere
ITEX (Dynamische Headspace Anreicherung)  Anreicherung von leichtflüchtigen Substanzen
Festphasen-Mikroextraktion-GC (SPME Arrow) Anreicherung von Analyten aus festen oder flüssigen Proben
GC-MS/MS mit Quadrupol-Technik Massenspektroskopische Identifizierung unbekannter Substanzen, z. B. umweltrelevanter Schadstoffe und deren Abbauprodukte, sowie zur Absicherung von Befunden; Quantifizierung von beispielsweise Pestiziden, PCBs, Flammschutzmitteln
GC mit Wärmeleitfähigkeitsdetektor (WLD) Universelle Anwendung, insbesondere für Gase
GC mit Flammenionisationsdetektor (FID) Universelle Anwendung, z. B. für Triglyceride, Kohlenwassersstoffe, Fettsäuren, Lösungsmittel

 

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Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC)

 

Die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) ist ein physikalisch-chemisches Trennverfahren zur qualitativen und quantitativen Analyse von Stoffgemischen. Im Unterschied zur Gaschromatographie, die eine sehr gute Trennmethode für verdampfbare Stoffe ist, können mittels HPLC nicht-flüchtige Substanzen analysiert werden.

Detektion Anwendungsbeispiele
LC-QTOF/MS Mit Elektrospray- (ESI) und chemischer Ionisierung unter Atmosphärendruck (APCI), z. B. für die Identifizierung und Quantifizierung unbekannter Verbindungen, Untersuchung von bspw. PFAS, Arzneimittelwirkstoffen, Hormonen, Pestiziden, Strukturaufklärung von Verbindungen, Non-target-Untersuchungen
Brechungsindex-Detektor (RI) Universelle Anwendung, z. B. für Monosaccharide, Disaccharide, organische Säuren
Diodenarray-Detektor (DAD) Universeller Detektor, Identifizierung und Absicherung von Befunden mittels UV / VIS-Spektren, z. B. für pharmazeutische Wirkstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe, Vitamine

 

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Ionenchromatographie (IC)

 

Die Ionenchromatographie ist eine Variante der Flüssigkeitschromatographie, die die qualitative und quantitative Analyse von Ionen nach verschiedenen Mechanismen (Ionenaustausch, Ionenausschluss, Ionenpaarbildung) ermöglicht. Am Fraunhofer IGB wird die Ionenchromatographie mit Suppressortechnik eingesetzt.

Detektion Anwendungsbeispiele
Elektrochemischer Detektor (ECD) z. B. für Monosaccharide, Polysaccharide, Phenole, Cyanide, Aminosäuren
Leitfähigkeitsdetektor mit Suppressortechnik  Selektiver Detektor für Anionen, organische Säuren

 

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Massenspektrometrie (MS)

 

Ausstattung Anwendungsbeispiele
GC-MS
mit Quadrupol-Technik  
Zur massenspektrometrischen Identifizierung unbekannter Substanzen,
z. B. umweltrelevanter Schadstoffe und deren Abbauprodukte, sowie zur Absicherung von Befunden.
Triple Quadrupol MS mit induktiv
gekoppeltem Plasma (ICP-MS-MS)

Die ICP-MS ist eine robuste, sehr empfindliche massenspektrometrische Analysemethode in der anorganischen Elementanalyse. Sie wird u. a. zur Spurenanalyse von Schwermetallen wie Blei, Cadmium, Bismut oder Seltenen Erden eingesetzt.
LC-QTOF/MS
Mit Elektrospray- (ESI) und chemischer Ionisierung unter Atmosphärendruck (APCI), z. B. für die Identifizierung und Quantifizierung unbekannter Verbindungen, Untersuchung von bspw. PFAS, Arzneimittelwirkstoffen, Hormonen, Pestiziden, Strukturaufklärung von Verbindungen, Non-target-Untersuchungen.

 

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Anorganische Analytik

 

Aufschlusssysteme

 

Ein Aufschluss ist eine Probenvorbereitungstechnik für Feststoffe oder Proben mit störender Matrix. Unter Verwendung verschiedener Mineralsäuren ist es das Ziel, die Analyten in Lösung zu überführen, um sie anschließend analysieren zu können.

  • Hochdruckverascher
  • Mikrowellenaufschlussgerät

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Kationenanalytik

Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES)

Bei der Emissionsspektrometrie werden die nachzuweisenden Elemente durch ein induktiv gekoppeltes Plasma (ICP), ein im Hochfrequenzfeld ionisiertes Gas, angeregt. Die aufgenommene Energie wird in Form von Emissionsspektren wieder abgegeben. Einsatz findet diese Methode in der anorganischen Elementanalytik.

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Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS)

Die Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) ist eine robuste, sehr empfindliche massenspektrometrische Analysemethode in der anorganischen Elementanalytik. Sie wird u. a. zur Spurenanalyse von Schwermetallen wie Blei, Cadmium, Bismut oder Seltenen Erden eingesetzt.

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Anionenanalytik

Ionenchromatographie (IC)

Die Ionenchromatographie ist eine Variante der Flüssigkeitschromatographie, die die qualitative und quantitative Analyse von Ionen nach verschiedenen Mechanismen (Ionenaustausch, Ionenausschluss, Ionenpaarbildung) ermöglicht. Am Fraunhofer IGB wird die Ionenchromatographie mit Suppressortechnik eingesetzt.

siehe auch Tabelle oben

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400 MHz-Kernresonanzspektroskopie (NMR)

Die hochauflösende NMR-Spektroskopie in Lösung dient zur Strukturaufklärung organischer Moleküle in Lösung. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, den Verlauf einer chemischen Reaktion zu verfolgen und darzustellen.

NMR-Ausstattung
Beschreibung
9,4 Tesla Magnet
1H Frequenz 400MHz
5 mm Probenkopf
automatisch abstimmbar im Bereich von 1H bis 19F und 31P bis 109Ag, Feldgradient bis 140 G/cm
2-Kanalspektrometer
Messung sowohl von 1D als auch von 2D COSY-, HMQC-, HMBC-, NOESY-, ROESY-, TOCSY- und DOSY-Spektren möglich
variable Temperiereinheit
Temperierung von -100 °C bis +150 °C möglich

Durch die Unterstützung neuester Software ist eine komplette Kontrolle der Messparameter und eine standardisierte Auswertung möglich.

Totaler organischer Kohlenstoff (TOC)

 

Mit dieser Methode wird der totale organische Kohlenstoff bestimmt, indem die organischen Verbindungen oxidativ in Kohlendioxid überführt und summar gemessen wird. Der TOC stellt sich als Differenz aus totalem anorganischen Kohlenstoff (TIC) und Gesamtkohlenstoff (TC) dar.

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