Presseinformationen und Nachrichten

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  • Spatenstich für neuen Fraunhofer-Forschungsbau am Hafen Straubing-Sand

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 24. September 2026

    © Fraunhofer IGB

    Der Wissenschaftsstandort Straubing expandiert: Am Donau-Hafen Sand entsteht ein neues Forschungsgebäude des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Spätestens ab 2028 wird vor Ort – unter anderem – die Herstellung von nachhaltigen Kraftstoffen erforscht. Am 24. September 2026 erfolgte in Anwesenheit des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger der Spatenstich.

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  • Bilanz des Hitzesommers 2026 / 2026

    Wasserwiederverwendung: Fraunhofer IGB bietet Lösungen für Landwirtschaft und Industrie

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 15. September 2026

    © Fraunhofer IGB

    Die Klimakrise wird spürbar: Der Sommer 2026 brachte extreme Hitze und Trockenheit. Eine große Herausforderung für die Landwirtschaft, aber auch für die Industrie. Denn viele Produktions- und Verarbeitungsprozesse benötigen viel Wasser. Doch was tun, wenn dieses knapp wird? Eine Lösung: Bereits genutztes Wasser in Kreisläufen wiederverwenden. Hierfür entwickelt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB die passenden Verfahren und Technologien.

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  • Deutsch-estnisches Gemeinschaftsprojekt testet Plattform zur Biomasseverwertung / 2026

    Chemie- und Energiesektor lösen sich von fossilen Rohstoffen

    Presseinformation / 14. September 2026

    © New Standard Oil Llc.

    Das estnische Deep-Tech-Start-up New Standard Oil hat die Technologien zur thermischen Biomasseverwertung der deutschen Forschungsorganisation Fraunhofer zu einer einheitlichen modularen Plattform zusammengeführt und den ersten industriellen Prototypen in Betrieb genommen. Ziel ist es, bislang ungenutzte Bioabfälle in ganz Europa in wertvolle erneuerbare Produkte umzuwandeln.

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  • Neuartiger virusbasierter Impfstoff / 2026

    Eine lokale Barriere gegen Atemwegsviren

    Fraunhofer IGB Kurzmeldung / 18. August 2026

    Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Orf-Virus, das als Plattform für den neuen Impfstoff eingesetzt wird.
    © Fraunhofer IGB

    Wie lässt sich ein Atemwegsvirus stoppen, bevor es sich im Körper ausbreitet? Im Projekt MucoShield entwickeln Prime Vector Technologies, das NMI Tübingen und das Fraunhofer IGB einen intranasalen Impfstoffkandidaten gegen das Humane Metapneumovirus (HMPV), das weltweit jedes Jahr zu hunderttausenden Fällen schwerer Atemwegserkrankungen führt – vor allem bei Kindern, älteren und immungeschwächten Menschen. Der neuartige Ansatz: Eine mukoadhäsive Formulierung soll die Immunabwehr direkt an der Eintrittspforte des Virus, der Nasenschleimhaut, aktivieren.

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  • Dekarbonisierung in der Industrie / 2026

    Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient

    Fraunhofer Forschung Kompakt / 03. August 2026

    Mit Heißdampf lassen sich viele verschiedene Produkte wie Kalk, Stroh, Couscous oder Insektenlarven energieeffizient und schonend trocknen.
    © Fraunhofer IGB

    Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekarbonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas.

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  • Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationsförderung / 2026

    Förderbescheid übergeben: Wissenschaftsminister Willingmann besucht Fraunhofer CBP

    Presseinformation / 16. Juli 2026

    Übergabe des Förderbescheids am Fraunhofer CBP in Leuna.
    © Fraunhofer IGB

    Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, besuchte Prof. Dr. Armin Willingmann, Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalts, im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna. Im Gepäck hatte er EU-Fördermittel aus dem »Just Transition Fund«. Diese werden in die Forschungsinfrastruktur des Fraunhofer CBP investiert, um Leuna zu einem Nukleus für chemisch-biotechnologische Innovationen zu machen und damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Chemieindustrie zu stärken.

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  • S-CTH: Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart testet gemeinsam mit Kleinblatt und Fungi Feeds Pilzcontainer als Baustein für Lebensmittelversorgung der Zukunft / 2026

    Hyperlokale Lebensmittelproduktion für den Fraunhofer-Campus

    Fraunhofer Presseinformation / 30. Juni 2026

    Container mit Aufschrift „Fungi Feeds – Natürlich aus Pilzen“ hängt an Kranseilen in der Luft; klarer Himmel und Kranausleger im Hintergrund.
    © Fraunhofer IAO

    Zwölf Meter langer Pilzcontainer für den Fraunhofer-Campus: Seit Juni testet das Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart im Rahmen des »Stuttgart Climate Tech Hub« gemeinsam mit Kleinblatt und Fungi Feeds, wie Lebensmittel künftig lokal, ressourcenschonend und wetterunabhängig produziert werden können.

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  • Materialwissenschaft trifft Klimaschutz / 2026

    Innovative CO2-Abscheidung mit energiesparenden Adsorbern

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 22. Juni 2026

    Membranadsorber auf Polymerbasis
    © Fraunhofer IGB

    Materialwissenschaft trifft Klimaschutz: Dank neuartiger Membranadsorber soll CO2 effizient und kostengünstig aus Luft und Abgasen zurückgewonnen werden. Im Projekt »SAFE-CO2« bündeln nun mehrere Forschungsinstitute – koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB – ihre Expertise, um entsprechende Membranmodule für die Industrie zu entwickeln.

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  • Skalierung der Herstellung von modifizierter Gelatine / 2026

    Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 18. Juni 2026

    Im 1-Liter-Reaktor können in einem Ansatz 100 Gramm modifizierte Gelatine reproduzierbar und mit absolut konsistenter Qualität hergestellt werden.
    © Fraunhofer IGB

    Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um seine Eigenschaften gezielt an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- bis hin zum Kilogramm-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.

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  • Zukunft hautnah erleben im Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart / 2026

    Fraunhofer öffnet Türen beim Stuttgarter Wissenschaftsfestival

    Fraunhofer Presseinformation / 21. Mai 2026

    © kiimoshi-AdobeStock

    Wie verändern Künstliche Intelligenz, Robotik und innovative Produktionstechnologie unseren Alltag? Anlässlich des Wissenschaftsfestivals der Stadt Stuttgart geben die Fraunhofer-Institute beim Tag der offenen Tür am 27. Juni 2026 von 13 bis 18 Uhr familienfreundliche Einblicke in ihre angewandte Forschung. Besonderes Highlight: Mit dem autonom fahrenden Shuttlebus »BumbleB« wird Mobilität von morgen auf dem Fraunhofer‑Campus live erlebbar.

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  • Mikroben und Algen als Schatzsucher / 2026

    Biologisches Recycling von Elektroschrott zeigt großes Potenzial

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 28. April 2026

    © Fraunhofer IGB

    Mit Mikroorganismen und Mikroalgen lassen sich wertvolle Metalle aus Elektroschrott zurückgewinnen – umweltfreundlich, selektiv und mit Potenzial für den industriellen Einsatz. Das konnten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Studie nachweisen. Auf der IFAT 2026, der Leitmesse für Umwelttechnologien in München, demonstriert das IGB anhand eines Festbettreaktors, wie dieses biologische Recycling funktioniert.

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  • Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor aus Abwasser und Gärresten / 2026

    Dünger aus heimischen Ressourcen anstatt fossiler Energie

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 28. April 2026

    Aus nährstoffreichen Reststoffen wie Abwasser und Gülle oder Gärresten kann Phosphor in Form von Phosphatsalzen zurückgewonnen werden.
    © Fraunhofer IGB

    Die Kosten für Mineraldünger steigen. An alternativen Herstellungswegen arbeitet das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB: Forschende haben verschiedene Verfahren entwickelt und im Pilotmaßstab demonstriert, um Nährstoffe aus regional verfügbaren Reststoffströmen zurückzugewinnen. Aus Gärresten, Gülle und Abwasser lassen sich damit direkt einsetzbare Düngemittel gewinnen, wie das Institut auf der IFAT Anfang Mai in München zeigt. Der Kreislaufansatz stärkt die Versorgungssicherheit, schützt Gewässer und das Klima.

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  • Fraunhofer auf der Hannover Messe 2026 / 2026

    Maßgeschneidert düngen

    Forschung kompakt / 01. April 2026

    © Fraunhofer IGB

    Überdüngung in der Landwirtschaft schwächt Nutzpflanzen, gefährdet die Trinkwasserqualität, schadet dem Boden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickeln nun ein alternatives Düngemittel, das vollständig biologisch abbaubar ist, Pflanzen ausschließlich mit notwendigen Nährstoffen versorgt und Überdüngung vermeidet.

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  • Bioraffinerie zur Aufbereitung von Chitin und Herstellung von hochwertigem Chitosan / 2026

    Folien und Beschichtungen aus chitinhaltigen Reststoffen

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 24. März 2026

    © Fraunhofer IGB

    Bei der Verarbeitung von Krustentieren aus der Fischerei, der Herstellung von Insektenprotein oder der Pilzzucht fallen große Mengen chitinhaltiger Reststoffe an. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat eine Prozesskette zur Aufbereitung von Chitin etabliert, um diese Abfallströme wertschöpfend zu verwerten. Die Technologien ermöglichen die Herstellung von hochreinem Chitosan, das sich unter anderem für nachhaltige Beschichtungen einsetzen lässt. Aus Chitosan hergestellte transparente Folien eignen sich als bioabbaubare Einwegverpackungen und könnten Kunststoffe aus Erdöl ersetzen.

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  • Auszeichnung / 2026

    IGB-Wissenschaftler Dr. Mirko Sonntag mit Hanse-Promotionspreis 2026 ausgezeichnet

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 26. Februar 2026

    © M3B GmbH/Jan Rathke

    Im Rahmen seiner Promotion forschte Dr. Mirko Sonntag an innovativen DNA-basierten Methoden zur Sepsis-Diagnostik. Für diese Arbeit erhielt er am 12. Februar 2026 den Hanse-Promotionspreis des Wissenschaftlichen Vereins zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Promotionsarbeiten aus dem Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin honoriert.

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  • Mikroorganismen und heimische Roh- und Reststoffe statt Erdöl / 2026

    Biotenside: Eine nachhaltige Alternative für Reinigungs- und Körperpflegemittel

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 07. Januar 2026

    Eine Alternative zu chemisch synthetisierten Tensiden in Spülmittel, Haushaltsreiniger oder Duschgel sind mikrobielle Biotenside. Nach vielen Jahren intensiver Forschung und Entwicklung stellt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB nun Muster hochreiner Glykolipid-Biotenside bereit – vielseitig einsetzbar, biologisch abbaubar und hergestellt aus heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen. Die Optimierung der Biotenside wurde auch im Rahmen des Projekts »Allianz Biotenside« erforscht. Die strategische Allianz von Partnern aus Forschung und Industrie präsentiert ihre Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz am 4. Februar 2026 in Stuttgart.

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  • Fraunhofer-Institute eröffnen Innovationsplattform für klimafreundliche Technologien / 2025

    Startschuss für den »Stuttgart Climate Tech Hub (S-CTH)«

    Fraunhofer Presseinformation / 12. Dezember 2025

    © Fraunhofer IAO, Ludmilla Parsyak

    Mit dem Projekt »Stuttgart Climate Tech Hub (S-CTH)« entsteht am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart (IZS) eine innovative Multi-Projekt-Plattform sowie ein modulares und regulatorisches Testfeld für klimafreundliche Technologien, nachhaltige Transformation und Co-Innovation zwischen Forschung und Wirtschaft. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit über vier Millionen Euro bis Ende 2027. Der S-CTH soll neue Maßstäbe in der Verbindung von Forschung, Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung setzen. Interessierte Unternehmenspartner können sich ab sofort beteiligen.

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  • Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht symbolischen Förderscheck / 2025

    Fraunhofer IGB erhält rund drei Millionen Euro Förderung für Aufbau eines Biofabrikationszentrums

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 14. November 2025

    Übergabe des symbolischen Förderschecks. V. l.: Prof. Dr. Steffen Rupp (stv. Institutsleiter Fraunhofer IGB), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Prof. Dr. Petra Kluger (Institutsleiterin Fraunhofer IGB)
    © Fraunhofer IGB

    Die Herstellung komplexer biologischer Produkte und Gewebe ist wegweisend für die Biomedizin, etwa beim Ersatz erkrankter Gewebe oder als Alternative zum Tierversuch, aber auch für die biotechnologische Produktion von kultiviertem Fleisch. Das Land Baden-Württemberg und die EU investieren in die Ausstattung am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, um den Aufbau eines Zentrums für Biofabrikation in Stuttgart zu unterstützen.

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  • Next-Generation Sequencing (NGS) für die Präzisionsdiagnostik / 2025

    NGS-basierte Diagnostik zur Identifizierung von Sepsis-Erregern mit EARTO Innovation Award ausgezeichnet

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 15. Oktober 2025

    Verleihung des EARTO Innovation Awards 2025 in Brüssel: IGB-Preisträger Dr. Kai Sohn (links) mit Michiel Scheffer, President of the Board of the European Innovation Council.
    © Fraunhofer

    Mit einem am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelten Verfahren können bakterielle, virale, fungale oder parasitäre Erreger bei Sepsis-Patienten sehr viel schneller als bisher und zugleich mit höchster Präzision identifiziert werden. Der Ansatz basiert auf der Hochdurchsatz-Sequenzierung von im Blut zirkulierender zellfreier DNA und wurde am 14. Oktober 2025 in Brüssel durch die EARTO mit dem Innovation Award in der Kategorie »Impact Delivered« ausgezeichnet. Das Diagnostik-Kit ist bereits für die Indikation Sepsis zugelassen und als IVD-zertifiziertes Produkt in der Routineversorgung verfügbar.

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  • Personalia / 2025

    Prof. Dr. Petra Kluger zur Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien gewählt

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 14. Oktober 2025

    Prof. Dr. Petra Kluger
    © Fraunhofer IGB

    Als renommierte Expertin für Biofabrikation übernimmt Prof. Dr. Petra Kluger den Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien (DGBM). Die Mitglieder der Gesellschaft wählten die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB beim diesjährigen DGBM-Kongress vom 8. bis 11. Oktober 2025 in Dresden zur neuen Vorsitzenden.

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  • »The Biointelligence Engine« / 2025

    Zentrum für Biointelligente Wertschöpfung mit neun Millionen Euro gefördert

    Presseinformation / 07. Oktober 2025

    © Rainer Bez, Fraunhofer IPA

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Aufbau eines neuen Zentrums für Biointelligente Wertschöpfung in Stuttgart mit rund neun Millionen Euro. Zwei Fraunhofer-Institute sowie mehrere Institute der Universitäten Stuttgart und Hohenheim bündeln in dem neuen S-TEC-Zentrum ihre Kompetenzen. Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnete das Zentrum am 7. Oktober 2025 offiziell auf dem Biointelligence Summit auf der Messe Stuttgart.

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  • Materialentwicklung / 2025

    Schneller, besser, bio: Neue funktionale Kunststoffalternativen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2025

    Monofilamente, Schäume und Kunststoffgläser aus Caramid
    © Fraunhofer IGB

    Wie lassen sich neue biobasierte und biohybride Materialien mit verbesserten Funktionalitäten schneller entwickeln? Dieser Frage gehen im Leitprojekt SUBI²MA sechs Fraunhofer-Institute gemeinsam nach. Ein von Fraunhofer-Forschenden entwickeltes neuartiges und biobasiertes Polyamid dient dabei als Modell. Seine besonderen Eigenschaften machen es zu einer vielversprechenden Alternative für fossile Kunststoffe. Demonstratoren aus den Caramiden, die im Leitprojekt hergestellt wurden, präsentieren die Forschenden auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand bei der Messe K in Düsseldorf vom 8. bis 15. Oktober 2025.

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  • Bioökonomie / 2025

    urban BioÖkonomieLab: Die Stadt der Zukunft setzt auf kreislaufbasierte Bioökonomie

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 24. September 2025

    © Fraunhofer IGB

    Wo der Mensch lebt, hinterlässt er Spuren – in Form von Abfall, Abwasser und Emissionen. Aufgrund der hohen Urbanisierung in Deutschland fallen diese somit in besonderem Maße im urbanen Umfeld an. Grund genug, sich diese Ballungszentren genauer anzuschauen: Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB haben untersucht, wie sich bioökonomische Ansätze in Städten umsetzen lassen, die auf die Wiederverwertbarkeit von Ressourcen und eine konsequente Kreislaufführung setzen. Im Rahmen des Projekts »urban BioÖkonomieLab« haben die IGB-Forschenden auf Basis einer eigens dafür entwickelten Methodik bereits drei regionale Roadmaps erstellt. Diese Arbeiten flossen ein in regionale Strategien für die urbane Bioökonomie in Stuttgart, Rhein-Neckar und Karlsruhe. Die Methodik basiert dabei auf einer individuellen Datenerhebung und -auswertung und lässt sich somit für weitere Städte und Regionen »maßgeschneidert« anpassen.

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  • Schnelltest gegen resistente Keime / 2025

    Fraunhofer-Forschende entwickeln innovative Diagnostik zur Erkennung von Antibiotika-Resistenzen bei bakterieller Infektion

    Presseinformation / 04. September 2025

    Antibiotikaresistenztestung (AST)
    © Fraunhofer USA CMI

    Die rasante Zunahme antibiotikaresistenter Bakterien stellt eine der drängendsten Herausforderungen für die globale Gesundheit dar. Ein neues transatlantisches Fraunhofer-Forschungsprojekt zielt darauf ab, diesen Bedrohungen mit einem innovativen Diagnoseansatz zu begegnen: Ein mikrofluidisches Schnelltestsystem soll mithilfe von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (SWCNT) bakterielle Resistenzen in wenigen Minuten sichtbar machen und damit deutlich schneller als herkömmliche Verfahren.

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  • Die Mibelle Group, LanzaTech & das Fraunhofer IGB stellen palmölfreies Fett aus CO₂ her / 2025

    Revolution in der Kosmetikindustrie: Palmölersatz durch CO2-Recycling

    Gemeinsame Pressemitteilung von Mibelle Group, LanzaTech und Fraunhofer IGB / 02. September 2025

    Entwicklung einer palmölfreien Rezeptur im Labor der Mibelle Group
    © Mibelle Group, 2025

    Nach langjähriger Forschung gelingt der Mibelle Group, LanzaTech und dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB eine bahnbrechende Innovation: mithilfe moderner Biotechnologie wird aus CO2 ein palmölfreies Fett gewonnen. Diese wegweisende Technologie ermöglicht es, Palmöl in Kosmetik und vielen anderen Produkten des täglichen Lebens nachhaltig zu ersetzen und die Branche grundlegend zu verändern.

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  • Mikrobielle Polymere für Biokunststoffe / 2025

    Kommunales Abwasser als Ressourcenquelle nutzen

    Forschung Kompakt / 01. September 2025

    Der Kunststoff Polyhydroxyalkanoat (PHA), produziert aus organischen Säuren
    © Fraunhofer IGB

    Kläranlagen reinigen nicht nur Abwasser, sie sind auch Rohstofflieferanten. Im Projekt KoalAplan gewinnen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB gemeinsam mit Partnern hochwertige Produkte aus kommunalem Abwasser. Dazu gehören Ammonium und Wasserstoff sowie Polyhydroxyalkanoate (PHA), aus denen sich biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe herstellen lassen.

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  • Raps vollständig verwerten / 2025

    Rapsprotein für vegane Burger-Patties und nahrhaftes Hühnerfutter

    Presseinformation / 14. August 2025

    Proteinreiches Rapskernkonzentrat nach Entölung in der Filterpresse.
    © Fraunhofer CBP

    Lebensmittelprodukte mit Proteinen aus Pflanzen, Pilzen oder Algen liegen im Trend. Dass auch bisher nur wenig genutzte Rapsproteine eine wertvolle Quelle für die gefragten Proteinalternativen darstellen, zeigen nun Forscher am Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna: Mit dem EthaNa-Verfahren gewinnen sie aus Rapssaat neben hochwertigem Rapsöl auch ein proteinreiches Rapskernkonzentrat, das sich hervorragend zu Burger-Patties und Pasta verarbeiten oder als nahrhaftes Futtermittel in der Geflügelmast einsetzen lässt.

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